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Thread: German Translations

   
  1. #16
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    Kai Chase (KC) Aussage, 3. Tag, 29. September 2011

    (uebersetzt von Milka fuer MJJC)

    Direktverhoer durch Brazil



    KC ist professionelle Koechin. Hat im Maerz 2009 fuer Michael gearbeitet. Zur ihren
    Pflichten gehoerte es, fuer MJ und seine Kinder zu kochen. KC wurde gesagt, was sie
    moegen und was sie nicht moegen. KC ging auch einkaufen. KC sagt, es hat ihr Spass
    gemacht, fuer MJ und die Kinder zu arbeiten. KC traegt bei der Arbeit eine Koch-
    Uniform - eine Koch-Jacke und eine Bistro-Schuerze. Ihre Schuerze hat 2 Taschen.
    KC sagt, sie hat auf die Zeit geachtet, weil sie beim Kochen immer wieder auf die
    Uhr schauen muss, und weil sie darauf achten muss, dass das Essen rechtzeitig auf
    den Tisch kommt. KC sagt, sie hatte ihr Handy in ihrer Schuerze und hat immer wieder
    nach der Uhrzeit gesehen.

    KC hat 6 Tage in der Woche fuer MJ gearbeitet. KC kam immer um 8:00 Uhr morgens und
    hat das Fruehstueck fuer die Kinder vorbereitet. Danach hat sie das Fruehstueck und
    Saft fuer MJ hergerichtet. MJ hat Muesli gegessen, vegetarische Omeletts und Saefte
    getrunken. Gesunde Ernaehrung war fuer MJ und seine Kinder sehr wichtig. KC hat
    gesehen, dass MJ mit den Kindern gegessen hat. "Es hat fuer mich so ausgesehen, dass
    MJ eine nahe, liebvolle Beziehung mit seinen Kindern hatte und er schien gluecklich,
    wenn er sie um sich hatte."

    Nachmittagspause

    Am 24. Juni kam KC gegen 8:30 Uhr zur Arbeit, machte Fruehstuck fuer die Kinder.
    Hat Ruebensaft fuer MJ vorbereitet, der Saft enthielt Rueben, Sellerie, Apfel und
    Karotten. KC sah Murray fuer gewoehnlich morgens. Er kam immer in die Kueche.
    Manchmal kam er, und verliess dann das Haus, manchmal kam er, um Michael's Saft zu
    holen. Murray sagte, MJ wird gleich herunterkommen und moechte mit den Kindern zu
    Mittag essen. Murray ging dann in einen anderen Teil des Hauses.

    KC hat MJ am 24. Juni gesehen. Sie haben miteinander gesprochen. MJ fragte nach dem
    Mittagessen, er laechelte. KC sagt, MJ war froehlich, weil er mit den Kindern zu
    Mittag essen wuerde. KC machte Ahi Tuna salad (Thunfischsalat), den Michael zu den
    Proben mitnehmen sollte. KC bereitete Tuscan White Bean soup (toskanische weisse
    Bohnensuppe) fuer MJ's Abendessen vor. KC hat auch fuer Murray Essen hergerichtet.
    KC machte das Abendessen fuer die Kinder. KC hat am 24. Juni um 22:00 Uhr das Haus
    verlassen.

    Am 25. Juni kam sie zwischen 8:00 und 8:30 Uhr zur Arbeit. Machte Fruehstueck fuer
    die Kinder. Die Suppe, die sie am Tag vorher gekocht hatte, stand noch immer im
    Kuehlschrank. KC begann, MJ's Fruehstueck zu machen. Sie machte ihm Muesli mit
    Mandelmilch. MJ's Kinder sagten KC gewoehnlich Bescheid, wann MJ sein Essen haben
    wollte. Um 9:45 Uhr geht KC zum Markt. Sie kommt gegen 10:30 Uhr wieder zurueck.
    Es scheint sich nichts veraendert zu haben, waehrend sie unterwegs war. Die Kinder
    spielten, Musik spielte. KC begann, das Mittagessen zu kochen.

    MJ ass sein Mittagessen immer um 12:30 Uhr. So sollte es auch am 25. Juni sein.
    KC kochte einen gemischten Salat mit Spinat und biologische Truthahn-Brust fuer
    das Mittagessen. KC hatte schon frischen Saft fuer MJ vorbereitet. Murray kam an
    dem Tag nicht herunter, um Michael's Saft zu holen.

    Murray kam zwischen 12:05 und 12:10 Uhr die Stiegen herunter in die Kueche, er war
    ausser sich. KC sagt, Murray war nervoes, ausser sich und er schrie. Er schrie: "
    Hol Hife, hol die Sicherheitsleute, hol Prince!" KC lies alles stehen und liegen und
    rannte, um Prince aus dem Wohnzimmer zu holen. KC sagte zu Prince: "Beeil Dich, Dr.
    Murray braucht Dich. Es ist anscheinend etwas mit Deinem Vater nicht in Ordnung."
    Prince und KC gingen in die Kueche zurueck. Prince ging zu Murray. KC ging in die
    Kueche zurueck.

    Brazil fragt, ob Murray ihr gesagt hatte, sie solle 911 anrufen. KC sagt "nein".
    Brazil fragt KC, warum sie sich entschieden hatte, Prince zu holen. KC sagt,
    Prince war in Sichtweite und Murray schien ausser sich und verstoert. KC wollte
    so schnell wie moeglich Hilfe holen und Prince war am naechsten. Die Sicherheits-
    leute waren draussen. Prince war naeher.

    KC ging wieder an die Arbeit. KC sah die Haushaelter im Foyer des Hauses weinen.
    KC ging zu ihnen und fragte, was los ist, sie antworteten, dass etwas nicht stimme
    mit Michael. MJ's Kinder schrien und weinten. Sie hielten Hand und beteten in einem
    Kreis. KC sah dann Sanitaeter und Sicherheitsleute die Stiegen hinauf rennen. KC,
    Haushaelter und die Kinder standen im Foyer. Bald darauf baten die Sicherheits-
    leute KC und die Haushaelter, das Haus zu verlassen, und KC tat dies.

    KC sagt, ihr Herz ist immer noch gebrochen. Sie ist am Boden zerstoert. KC traf
    sich einige Tage spaeter mit den Kriminalbeamten. Mehrere Medien kontaktierten KC
    und fragten sie, was an dem Tag passiert ist. Nach ihrer Aussage bei der Polizei
    gab KC verschiedenen Medien Interviews. Brazil fragt, ob sie von US-Medien Geld
    bekommen haette, KC sagt "nein". KC fuehrt aus, welchen auslaendischen Medien sie
    Interviews gegeben hatte. Ein Interview war mit einem deutschen Medienunternehmen
    zum Thema Essen. Ihr wurden dafuer 1.000 Dollar bezahlt. KC war auch Teil einer
    franzoesischen Dokumentation, dafuer wurden ihr ebenfalls 1.000 Dollar bezahlt.
    Sie gab 5 interviews. Ihr wurden insgesamt 7.000 Dollar fuer diese Interviews
    bezahlt.

    Brazil fragt, ob KC vor hatte, reich zu werden mit ihren Erfahrungen in Bezug
    auf Michael. KC sagt "nein".

    Kreuzverhoer durch Flanagan

    Flanagan fragt, ob KC am Sonntag, den 10. Mai im Haus anwesend war. KC sagt
    "nein". KC sagt, MJ kam gewoehnlich 2 Mal die Woche fuer das Fruehstueck herunter,
    zwischen 8:30 und 9:00 Uhr. An den anderen Tagen wurde ihm das Fruehstueck auf sein
    Zimmer gebracht.

    Wenn KC morgens zum Haus kam, war das Tor geschlossen. Sie musste klingeln und
    sagen, wer sie ist und einer der Sicherheitsleute wuerde sie vom Tor abholen. Sie
    kann sich nicht erinnern, wer von den Sicherheitsleuten sie am 25. Juni herein
    liess. Wenn sie zum Haus kam, musste sie an die Kuechentuer klopfen, um hinein
    gelassen zu werden. Die Kinder oder Haushaelter wuerden sie dann hinein lassen.
    Am 25. Juni liessen die Kinder sie hinein.

    KC sagt, sie hatte nur Michael Amir Williams' Telefonnummer. KC sagt, es gab
    kein Festnetz-Telefon im Haus und sie hatte nicht die Telefonnummern von
    Alberto Alvarez, Faheem Muhammad, dem Kindermaedchen oder MJ.

    Die Verteidigung fragt KC, wie weit es vom der Kueche bis zum Security-Trailer
    war. Sie beschreibt die Entfernung.

    Murray kam herunter, war ausser sich. Er rief: "Hol Hilfe, hol die Sicherheits-
    leute, hol Prince!" KC dachte, es war ein Notfall, aber sie wusste nicht, um
    welche Art von Notfall es sich handelte. KC ging ins Wohnzimmer, um Prince zu
    holen. KC sagte zu ihm: "Prince, Dr. Murray braucht Dich. Es ist anscheinend
    etwas mit Deinem Vater nicht in Ordnung." Prince ging zu Murray, KC ging zurueck
    an ihre Arbeit.

    Flanagan fragt, wie alt Prince damals war. KC sagt, er war 12 Jahre alt. Flanagan
    fragt, warum sie nicht die Sicherheitsleute geholt haette. Sie sagt, Prince war
    direkt vor ihr. Sie dachte, da ist ein Mensch, den sie sofort holen kann. Sie sagt,
    sie wollte nicht Zeit verschwenden, um hinaus zu gehen und die Sicherheitsleute zu
    holen. Sie wusste nicht, ob die Sicherheitsleute anwesend waren oder ob sie weg-
    gegangen waren. Sie wollte das Risiko nicht eingehen.

    Flanagan sagt, KC haette gesagt, Murray waere ausser sich gewesen und sie dachte,
    dass etwas mit Michael nicht in Ordnung war. KC sagt "ja". Flanagan sagt: "Er fragte
    nach Hilfe, er fragte nach den Sicherheitsleuten. Haben Sie gedacht, dass ein
    12jaehriges Kind in der Lage waere, diesem Arzt zu assistieren bei einem Problem
    mit Michael?" KC sagt: "Ich tat, was mir gesagt wurde und ging Prince holen."
    Flanagan fragt, ob sie Murray jemals wiedergesehen haette, KC sagt "nein". Flanagan
    fragt, ob KC Murray jemals gesagt haette, dass sie die Sicherheitsleute nicht holen
    wuerde, KC sagt "nein".
    Last edited by Milka; 01-04-2012 at 04:41 AM.
    Originally Posted by cmstrike
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    Murray Prozess, Tag 4, 30. September 2011

    (uebersetzt von Milka fuer MJJC)

    Vormittag

    Bob Johnson Aussage

    Direktverhoer durch Walgren




    Beschaeftigt bei Nonin Medical, stellen nicht-invasives medizinische Equipment her
    wie z. B. Blutsauerstoff- und Pulsmessgeraete. Johnson sagt, er ist der Leiter der
    Abteilung fuer behoerdliche Angelegenheiten, klinische Forschung und Qualitaets-
    kontrolle. Johnson sagt, es faellt in seinen Verantwortungsbereich, Produkte von
    der FDA ( http://de.wikipedia.org/wiki/Food_an...Administration ) und weltweiten
    Gesundheitsministerien bewilligt zu bekommen. Johnson sagt, dass die klinische
    Forschung sowohl Tierversuche als auch Forschung am Menschen beinhaltet. Johnson
    sagt nochmals, dass Nonin Medical Blutsauerstoff- und Pulsmessgeraete herstellt.

    Johnson sagt, dass Blutsauerstoff- und Pulsmessgeraete sowohl den Puls, als auch
    die Rate der roten Blutkoerperchen, an die Sauerstoff gebunden ist, messen, also
    die Sauerstoffsaettigung und den Puls, genannt "SPO2". Johnson sagt, Nonin stellt
    in etwa 10 verschiedene Modelle her.

    Walgren fragt, ob er mit dem Modell 9500 vertraut ist, er sagt "ja". Johnson
    beschreibt das Modell "onyx 9500", es ist ein Fingermessgeraet, das sowohl
    Puls, als auch SPO2 misst. Johnson wird gebeten, ein Blutsauerstoff- und
    Pulsmessgeraet zu identifizieren, das in sich in Michael's Schlafzimmer zum Zeit-
    punkt seines Todes befand. Johnson identifiziert 2 Zahlen auf dem Geraet, Johnson
    erklaert, 92 ist der Puls, und die obere Zahl ist der Prozentsatz an roten Blut-
    koerperchen, die Sauerstoff tragen.

    Walgren fragt dann, ob Nonin 9500 einen hoerbaren Alarm hat, Johnson sagt "nein".
    Johnson sagt ausserdem, dass dieses spezielle Modell nur fuer eine Momentaufnahme
    gedacht ist. Ein Arzt wuerde das bei Patienten benuetzen, die in die Ordination
    kommen, um ihren Puls und die Sauerstoffsaettigung messen zu lassen. Er sagt,
    dieses Modell wird nicht fuer ununterbrochene Kontrolle benuetzt und dass es
    in der Anleitung auch speziell so beschrieben ist.

    Walgren fragt Johnson dann, ob Nonin Sauerstoffmessgeraete herstellt, die einen
    hoerbaren Alarm haben, Johnson sagt "ja". Walgren fragt, wieviel Nonin 9500
    kostet, Johnson sagt, 275 Dollar im Verkauf. Walgren fragt, ob Nonin Modell
    2500A herstellt, Johnson sagt "ja". Johnson sagt, es hat dieselben Funktionen wie
    Nonin 9500, aber hat darueberhinaus einen sicht- und hoerbaren Alarm. Johnson sagt,
    der Alarm auf der lautesten Stufe kann auch ausserhalb des Zimmers gehoert werden.
    Johnson sagt, dass dieses Modell im Verkauf 750 Dollar kostet. Walgren fragt, ob
    Nonin auch ein Tischgeraet herstellt, Modell 9600, Johnson sagt "ja". Johnson sagt,
    dass die Anzeigen dieselben sind, erklaert, dass es 2009 im Verkauf 1.250 Dollar
    gekostet hat. Johnson sagt ausserdem, dass Nonin Blutsauerstoff- und Pulsmessgeraete
    herstellt, die die Kapnographie messen, das ist das CO2 im Atem einer Person. Walgren
    fragt Johnson, ob all diese Geraete gemietet werden koennen, Johnson sagt "ja". Auf
    die Frage, wieviel das teuerste Geraet in der Vermietung kostet, sagt Johnson, etwa
    40 Dollar pro Monat.

    Kreuzverhoer der Verteidigung

    Auf die Frage, ob Modell 9500 (das in dem Zimmer, in dem Michael gestorben ist,
    gefunden worden war) genau ist, sagt Johnson "ja". Johnson wird gefragt, wenn
    jemand einen Patienten fuer 15 Minuten beobachten will, waere das Modell dafuer
    ausreichend, Johnson anwortet "vielleicht". Johnson wird gefragt, wenn jemand
    beim Patienten ist und der Patient fuer 5 oder 10 Minuten unter Propofol steht,
    wuerde sich die Anzeige staendig aendern, Johnson sagt "nein" (Anm.: Ich glaube,
    er hat tatsaechlich "ja" geantwortet, aber man muesste staendig auf das Geraet
    schauen und die erste Messung wuerde ca. 10 Sekunden dauern). Johnson sagt, dass
    es sehr schwierig waere, die Zahlen staendig zu beobachten, deshalb ist es nicht
    fuer ununterbrochene Beobachtung empfohlen. Auf die Frage, was er unter ununter-
    brochener Beobachtung versteht, antwortet Johnson, alles, was nicht fuer eine
    Momentaufnahme gedacht ist oder um die Vitalparameter festzustellen. Die Vertei-
    digung fragt, ob es sicher waere, um alle 5 Minuten eine Messung durchzufuehren,
    Johnson sagt "ja". Die Verteidigung fragt, ob es sicher waere fuer durchgehende
    15 Minuten, Johnson sagt, nur, wenn der Arzt ununterbrochen auf die Anzeige
    schauen wuerde.

    Johnson sagt, dass es etwas 5 - 10 Sekunden dauert, um eine genaue Messung zu
    bekommen. Die Verteidigung fragt, ob sich die Anzeige nach diesen 5 - 10 Sekunden
    (staendig) veraendern wurde, Johnson sagt "ja". Die Verteidigung meint dann, es
    koennte also fuer durchgehende Beobachtung benuetzt werden, Johnson wiederholt,
    dass es dafuer nicht benuetzt werden kann.

    Nochmaliges Direktverhoer durch Walgren


    Walgren fragt, ob der Unterschied zwischen einem Geraet mit hoerbaren Alarm und
    einem Geraet ohne hoerbaren Alarm gross ist, Johnson sagt, dass ein grosser Unter-
    schied besteht. Walgren sagt, dass es einen Unterschied von Leben und Tod bedeuten
    kann, Johnson sagt "ja". Walgren sagt, wenn man in einem anderen Zimmer ist, ist
    das Geraet ohne Alarm nutzlos, Johnson sagt "ja".

    Nochmaliges Kreuzverhoer durch Flanagan

    Die Verteidigung fragt nochmals, wenn der Arzt das Geraet staendig beobachtet,
    ist es dann nutzlos, Johnson sagt "nein".
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    Murray Prozess, Tag 4, 30. September 2011

    (uebersetzt von Milka fuer MJJC)

    Vormittag (Fortsetzung)

    Robert Russell Aussage

    Direktverhoer durch Brazil




    Russell sagt, dass er im Jahr 2009 in Las Vegas einen Herzinfarkt hatte. Er sagt,
    dass er Dr. Murray in der Notaufnahme im Spital getroffen hat. Murray besprach, was
    passiert war und setzte letztendlich Stents (endoluminale Gefäßprothesen) in sein
    Herz ein, um es zu reparieren. Russell sagt, das war das erste Mal, dass er Murray
    getroffen hat.

    Russell sagt, er ging in die Notaufnahme, und dann in einen Operationssaal, wo
    Murray und ein Narkosearzt die Herzoperation vornahmen. Russell sagt, er wurde
    waehrend der Operation aufgeweckt, weil ihm zuviel Medizin fuer seinen Blutdruck
    von den Spitals-Angestellten gegeben worden war. Russell sagt, nachdem er aufge-
    weckt worden war, sagte Murray ihm "hier ist Ihr Herz (auf einem Bildschirm),
    bleiben Sie wach", und dass Russell das nicht sehen wollte. Russell sagt, dass
    Murray 3 Stents in sein Herz einsetzte. Russell sagt, dass er das Spital bereits
    am Abend verlassen wollte, aber dass Murray streng war mit ihm, ihm sagte, er
    waere Minuten vom Tod entfernt gewesen, und wenn er das Spital verlassen wuerde,
    waere er ein toter Mann. Russell wurde etwa am 12. Maerz 2009 aus dem Spital
    entlassen.

    Russell sagt, dass er am 16. Maerz 2009 zu einem Kontrolltermin gekommen ist,
    und dass Murray ihm erklaert hatte, er wuerde eine 2. Operation brauchen, um
    mehr Stents einzusetzen. Russell sagt, dass Murray ihm gesagt hatte, wegen der
    Probleme bei der 1. Operation war er nicht in der Lage, alle Stents einzusetzen,
    deshalb wuerde Russell eine 2. Operation brauchen, um das fertigzustellen. Russell
    sagt, dass er das Gefuehl hatte, Murray haette ihn sehr gut behandelt. Russell
    sagt, dass Murray ihm gesagt haette, er haette eine Gelegenheit, nach England
    zu gehen und sich um eine einzige Person als Arzt zu kuemmern, aber hat ihm nicht
    gesagt, wer diese Person ist. Russell sagt, er machte einen Termin fuer die 2.
    Operation, und dass er die Operation im April 2009 hatte. Russell sagt, die Vor-
    gehensweise war dieselbe wie bei der 1. Operation, aber dass es eine ambulante
    Operation war. Russell sagt, dass ein Narkosearzt anwesend war, sowie anderes
    medizinisches Personal. Russel sagt, dass er am selben Tag nach Hause ging und
    Termine fuer Kontrolle und weitere Behandlung ausgemacht hatte. Russell sagt, dass
    er zu den Terminen ging; Murray sagte ihm, dass er die Entscheidung getroffen
    hatte, sich um diesen einen Patienten zu kuemmern und dass der Patient Michael
    Jackson war. Russell sagt, Murray hatte ihm gesagt, er haette es seinen Mitarbeitern
    noch nicht gesagt, und dass er es ihnen nach Russell und dessen Frau erzaehlen
    wuerde. Russell sagt, dass Murray erklaerte, dass er eine laufende professionelle
    Beziehung mit Michael Jackson haette. Russell sagt, dass er sich sehr fuer Murray
    gefreut hat, und dass Murray sehr aufgeregt und zufrieden damit schien, dass er
    fuer Michael Jackson arbeiten wuerde. Russell sagt, dass Murray ihm erklaert hatte,
    dass er weitere Therapie fuer sein Herz brauchen wuerde und dass diese wichtig sei
    fuer seine Besserung.

    Russell sagt, dass die Therapie fuer sein Herz ab Mitte April 2009 taeglich begann.
    Russell sagt, dass Murray nur gelegentlich dort war. Russel sagt, dass Murray ihm
    erklaert haette, er wuerde nicht da sein. Russell sagt, dass er Mitarbeiter Dinge
    gefragt hat, und Murray rief ihn zu Hause an, um diese Fragen zu beantworten. Russell
    sagt, dass er die Therapie Anfang Juni beendete, und dass er einen Termin fuer den
    15. Juni hatte, bei dem die Ergebnisse der Therapie besprochen und der Zustand seines
    Herzens ueberprueft werden sollten. Russell sagt, dass dieser Besuch sehr wichtig fuer
    ihn war, aber Murray hat den Termin nicht eingehalten. Russell sagt, dass er nach dem
    15. Juni einen Brief von Murray erhalten hat, der an alle Patienten geschickt worden
    war, mit dem Inhalt, dass Murray seine Praxis fuer einige Zeit verlassen wuerde wegen
    einer "im Leben einzigartigen Gelegenheit". Im Brief stand, dass Murray die Praxis
    managen wuerde und passende Vertreter finden wuerde. Russell sagt, er war darueber
    nicht ueberrascht.

    Russell sagt, er haette am 22. Juni wieder einen Termin gehabt, weil Murray den
    vorhergehenden Termin abgesagt hatte. Russell sagt, der Termin am 22. Juni wurde auch
    abgesagt und dass der frustriert war. Russell sagt, dass er das Gefuehl hatte, von
    Murray abhaengig zu sein, weil er noch keine Empfehlung fuer einen anderen Arzt hatte,
    keinen Termin und Murray hatte alle seine medizinischen Unterlagen. Am 25. Juni 2009
    rief Russell Murray's Ordination am fruehen Morgen an. Russell sagt, er hatte eine
    Beziehung entwickelt zu Murray's Mitarbeitern, weil er sie waehrend der Therapie
    oefter gesehen hat als Murray. Russell sagt, dass er den Mitarbeitern seine Frustration
    schilderte, er fuehlte sich verzweifelt und drohte mit einer Klage, und er fuehlte sich
    im Stich gelassen. Russell bekam spaeter an dem Morgen eine Voicemail von Murray.

    Die Voicemail wird im Gericht gespielt, Conrad Murray sagt in ihr, dass Russell's
    Therapie sehr gut funktioniert haette. Russell sagt, dass er dankbar war darueber,
    dass Murray sich die Zeit genommen hatte, ihn anzurufen. Russell sagte, nach seinem
    Gefuehl war die Voicemail eigenartig, weil Murray in ihr sagte, sein Herz waere
    repariert, waehrend Murray ihm Monate vorher gesagt hatte, es koennte niemals voll-
    staendig repariert werden. Russell sagte ausserdem, es war eigenartig, dass Murray
    in der voicemail sagte, er waere dann laenger nicht anwesend, weil Russell bereits
    wusste, dass Murray Michael Jackson betreuen wuerde.

    Russell sagt, obwohl er anfangs das Gefuehl hatte, Murray's Behandlung war exzellent,
    fuehlte er sich allerdings dann auch im Stich gelassen.

    Kreuzverhoer durch Chernoff

    Chernoff stellt anfangs fest, dass er und Russell sich nie zuvor getroffen haben.
    Russell sagt, dass die medizinische Fuersorge voellig anders war als jede, die er
    vorher bekommen hatte. Russell sagt, dass Murray unerbittlich war darueber, wie ernst
    Russell's Zustand gewesen war und dass Murray ihm das Leben gerettet hatte.

    Russell sagt, dass Murray seine Frau kannte. Russell sagt, sein Herzinfarkt war am
    9. Maerz 2009 und das sein Herz heute in gutem Zustand ist, haette ihm sein neuer
    Kardiologe gesagt. Russell sagt, sein neuer Kardiologe haette ihm gesagt, dass die
    Stents richtig in seinem Herzen eingesetzt worden sind.
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    Verhandlungstag 4, 30. September

    Sanitaeter Richard Senneff (nachfolgend "RS")



    Vernehmung des RS durch Staatsanwaeltin Brazil

    RS ist Sanitaeter der Los Angeles Feuerwehr. RS erlaeutert seine Ausbildung, Erfahrung und Zulassung als Sanitaeter.

    Am 25. Juni habe RS auf der Feuerwehrwache Nummer 71 gearbeitet und dort Weisung bekommen, sich zur Carolwood Adresse zu begeben.
    "Herzstillstand, Reanimation begonnen, 50 Jahre alt, maennlich, keine Atmung."
    Sie waren zur Carolwood Adresse gefahren. RS sei Einsatzteamleiter gewesen, habe den Funk bedient, Informationen ausgewertet und niedergeschrieben. RS waere zusammen mit Sanitaeter Blount im Ambulanzwagen Nummer 71 gefahren, waehrend ihnen Feuerwehrauto 71 gefolgt sei. Im Feuerwehrauto haetten sich ein Techniker, ein Feuerwehrmann, der ranghoehste Feuerwehrmann und ein zusaetzlicher Sanitaeter befunden.

    Staatsanwaelting Brazil untersucht Beweisstueck Nummer 43 und die darauf notierten Informationen.


    Computerausdruck

    Zeile 1: Feuerwehrwache/Notrufambulanz 71
    Zeile 2: Adresse: Carolwood Drive 100
    Zeile 3: Nummerierter Notruf: 5-12, Herzstillstand, Notruf eingegangen 12:21 Uhr, 50 Jahre alter Mann
    Zeile 4: Abkuerzung fuer: Herz- und Atemstillstand
    Zeile 5: Nummer des Anrufers, der den Notruf waehlte
    Zeile 6: Zeitpunkt des Anrufs auf der Wache vom Dispatcher: 12:22 Uhr
    Zeile 7: Notruf gewaehlt von einer Handynummer, Anrufer immernoch zugegen auf der Leitung mit Dispatcher
    Zeile 8: Ursprung des Notrufs und wohin weitergeleitet

    Am Ende des Ausdrucks befindet sich ein Aufkleber mit einer Personenidenfizierung, unter der MJ im UCLA Krankenhaus gelistet wird.

    Verhandlungspause

    Sie waeren um 12:26 Uhr eingetroffen, die Ambulanz waere auf das Grundstueck gefahren, das Feuerwehrauto haette auf der Strasse geparkt.
    RS haette seine Ausruestung/Reanimationsset gegriffen und sei den Personenschuetzern die Treppe hinauf gefolgt in das Schlafzimmer. RS habe Conrad Murray, MJ und einen weiteren Personenschuetzer dort gesehen.

    RS beschreibt den Patienten, MJ habe einen Schlafanzug getragen, das Oberteil sei offen gewesen und er habe eine OP-Haube getragen. MJ habe duenn ausgesehen.

    RS beschreibt Conrad Murray, der ueber MJ gebeugt gewesen sei, dessen Oberkoerper gehalten haette und haette ihn vom Bett auf den Fussboden verlegt.

    RS haette ausserdem gesehen, dass ein Personenschuetzer geholfen haette, MJ auf den Fussboden zu verlegen.

    Laut RS sei CM ausser sich gewesen.

    Beim Betreten des Schlafzimmers habe RS gefragt, ob eine [schriftliche] "Verzicht-auf-Wiederbelebung"-Anordnung existieren wuerde. Niemand habe geantwortet. RS habe seine Frage wiederholt und Murray habe mit nein geantwortet. RS habe einen Sauerstofftank und einen Infusionsstaender gesehen, an dem ein Infussionsbeutel gehangen haette. RS habe versucht herauszufinden, was vergefallen sei und haette dreimal gefragt, was das eigentliche medizinische Problem des Patienten sei. Murray habe geantwortet, dass es keines gaebe. Laut RS haette dies absolut keinen Sinn ergeben, da sich sowohl ein Arzt, als auch ein Infusionsstaender im Haus befunden haetten.

    RS haette gefragt, wielange der Patient sich in dem Zustant befunden haete. Muray habe geantwortet, dass es "ist gerade erst passiert, habe sofort angerufen." RS gibt an, dass die Ambulanz sehr schnell eingetroffen sei und da der Notruf sofort eingegangen waere, die Chancen auf Wiederbelebung und erneute Herzfunktion sehr gut stuenden.

    Um 12:26 Uhr sei RS im Schlafzimmer zugegen gewesen und haette die Situation wahrgenommen. Er gibt an, dass innerhalb von 5 Minuten im Schlafzimmer gewesen. RS gibt zu Protokoll, dass ein Feuerwehrmann und er selber MJ vom Fussboden neben dem Bett, an das Fussende am Boden verlegt haetten, da nicht genug Platz gewesen neben dem Bett. RS habe immernoch versucht, von Murray Informationen herauszufinden. Feuerwehrmann Herron habe die Reanimation uebernommen, waehrend Sanitaeter Blount die Beatmung begonnen haette. Sanitaeter Goodwin habe das EKG angeschlossen, ranghoechster Feuerwehrmann habe geholfen, wo irgendwie moeglich. RS sei beschaeftigt gewesen und habe nicht gesehen, dass es sich bei dem Patienten um Michael Jackson gehandelt habe, dies habe er spaeter gesehen.

    Das EKG haette eine Asystolie/Null-Linie/Herzstillstand angezeigt.

    MJ haette einen IV-Zugang an seinem Bein gehabt. RS habe die Funktionalitaet des Zugangs ueberprueft und haette MJ Atropin und Epinephrin verabreicht- Medikamente, die ueblicherweise verabreicht werden, um die Herzfunktion wiederherzustellen. RS haette Murray gefragt, welche Medikamente der Patient zu sich nehmen wuerde und ob/welche Medikamente verabreicht worden waeren. RS habe mehrfach nachfragen muessen. RS gibt an, Murray gesagt zu haben, dass er einen untergewichtigen Patienten mit Infusionsstand und medizinischen Ampullen auf dem Nachttisch sehen wuerde. An dieser Stelle haette Murray ihm mitgeteilt, dass der Patients keinerlei Medikamente zu sich nehmen wuerde und dass er, Murray, ihm lediglich ein wenig Lorazepam als Schlafmittel verabreicht haette. Murray haette angegeben, dass er MJ wegen Austrocknung und Erschoepfung behandlen wuerde.

    Zu diesem Zeitpunkt sei MJ an Maschinen angeschlossen gewesen und haette Wiederbelebungsmedikament verabreicht bekommen. Sanitaeter Blount habe MJ schnell intubiert, um die Lungen direkt zu beatmen waehrend RS den Zustand des Patienten im Auge behalten habe. RS habe sich ausserdem im Kontakt befunden mit der Funkzentrale des UCLA Krankenhauses. RS habe der Zentrale die Situation und das Alter des Patienten durchgegeben, seit wann der Patient sich in diesem Zustand befunden haette und welche Hilfsmassnahmen geleistet worden seien. RS habe mit Schwester in der Kommunikationszentrale gesprochen und die Schwester habe sich kurzgeschlossen mit den Aerzten.

    Visuelle Inspektion des Patienten haette klargemacht, dass die Situation keineswegs "gerade eben erst" eingetreten waere. Die Haut MJs habe sich kalt angefasst, eine Augen seien starr und geweitet gewesen. Das EKG habe eine Null-Linie angezeit and die Kapnographiemessung habe schlecht ausgesehen. [Messung des Kohlendioxid-Gehalts in der menschlichen Atemluft]

    Sie haette MJ weitere reanimationsunterstuetzende Medikamente an der Halsvene [vena jugularis] verabreicht. Sanitater Goodwin haette fuenfmal versucht eine Vene an MJs Armen zu finden, um einen IV-Zugang legen zu koennen, scheiterte jedoch. RS gibt an, dass er aeusserst schwierig sei eine Vene zu finden nach Aufhoeren der Blutzirkulation.

    Nachdem wiederbelebende Massnahmen und Medikamente verabreicht worden seien, waere die UCLA-Funkzentrale kontakiert worden. UCLA habe gefragt, ob sie Hilfsmassnahmen weiterfuehren wollte, was RS bejahte. Nach dem zweiten Versuch der Wiederbelebung haette RS wieder mit UCLA gesprchen. Das UCLA -Krankenhaus waere der Meinung gewesen, dass der Patient fuer tot zu erklaeren sei.

    Staatsanwaeltin Brazil befragt, was mit dem IV-Zugang an MJs Bein geschen sei. RS gibt zu Protokoll, dass Murray den Zugang aus MJs Bein gezogen haette, was der Grund gewesen sei, dass die Sanitater sich dazu gezwungen gesehen haetten, eine andere Vene zu finden- und haetten dann endlich die Halsvene gefunden.

    Murray haette mitgeteilt, dass er einen Puls an der Oberschenkelarterie festgestellt haette. (rechte Leistenbeuge). RS haette einen Blick auf den Herzmonitor geworden und haette eine Nulllinie gesehen. Es haette nur deshalb eine Reaktion auf dem Monitor gegeben aufgrund der wiederbelebenden Massnahmen. RS haette sein Team angewiesen, die Massnahmen kurzfristig zu unterbrechen, um nach einem Pulz zu suchen.
    Auf dem Herzmonitor sei lediglich eine eindeutige Null-Linie zu erkennen gewesen sein. Dies bedeute die Abwesenheit jeglicher Herzfunktion, weswegen es auch keine Puls habe geben koennen. RS und ein weiter Sanitaeter haetten nach einem Puls gesucht, aber haetten keinen Puls fuehlen koennen.

    Beweisstueck Nummer 43. Vernehmung wird forgesetzt unter Beruecksichtigung der handschriftlichen Notizen des Beweisstueckes.


    Zeit des Anrufs: 12:21 Uhr, Glukosewerte, EPI [Epinephrin] 3.5 mg um 12:40 Uhr, Allergie: Florazen, weiteres EPI und Atropin.
    12:57 Uhr: Zeitpunkt, an dem UCLA bereit war, MJ fuer tot zu erklaeren.
    Kasten auf der rechten Seite: Fluessigkeitszufuhr und Lorazepam wie von Murrays RS gegenueber erklaert. Zweite Dosis Natriumbicarbonat. [weiteres, uebliches Medikament in der Notfallmedizin bei Reanimation]
    RS gibt an, dass er 14:00 Uhr aufgeschrieben habe, es aber tatsaechlich 13:00 Uhr gewesen sei.

    RSs Anruf in der UCLA Funkzentrale fuer Notrufeinsaetze wird abgespielt. Murray uebernimmt als ranghoechster Arzt die Leitung.

    Murray bittet die Sanitater um Legung eines Zentralvenenkatheters, was RS abschlug, da die Sanitaeter weder die dafuer noetige Ausruestung haetten, noch dafuer ausgebildet seien.
    Murray habe dann um die Verabreichung von Magnesium gebeten, worauf die Sanitaeter erwidert haetten, dass sie keines mit sich haetten. Staatsanwaeltin Brazil fragt RS, ob Murray ihnen die erforderlichen Materialien angeboten haette, um diese Massnahmen durchzufuehren, was RS verneint.

    Beweisstueck Nummer 46


    902-M Diese Schriftstueck enthalt wichtige Informationen ueber die geleisteten medizinischen Massnahmen. Medikamente zur Reanimierungsbegleitung seien von 12:27 Uhr bis 12:50 verabreicht worden. Messungen seien ebenfalls erfasst im Beweisstueck. Informationen zu den Medikamenten und die handschriftlichen Notizen von RS seien ebenfalls erfasst.

    Man habe MJ eine weitere Dosis Natriumbicarbonat verabreicht vor dem Krankentransport. Alle anwesenden Sanitaeter und Feuerwehrmaenner hatten MJ gemeinsam auf einer Trage ins untere Stockwerk getragen. Einige von ihren hielten die Trage, waehrend andere zeitgleich die Wiederbelebungsmassnahmen fortfuehrten. Im unteren Stockwerk angelangt, waere MJ auf eine Transportliege mit Raedern gebettet worden. RS sei nach oben in das 2. Stockwerk zurueckgegangen, um seine Ausruestung zu holen.

    RS habe gesehen wie Murray mit einem Beutel in der Hand verschiedene Gegenstaende vom Boden in Naehe des Nachttisches eingesammelt haette.

    Ein blauer Ambu-Beutel (Beatmungsbeutel) auf dem Fussboden. RS gibt an, das dieser nicht den Sanitaetern gehoert habe.

    RS sammelt seine Ausruestungsgegenstaende, geht die Treppe hinunter und zum Ambulanzwagen, Murray sei noch im Schlafzimmer gewesen und habe sich spaeter bei ihnen eingefunden. RS habe dicht bei MJs Kopf gesehen und haette MJ ueberwacht. Nichts haette sich an seinem Zustand geaendert und man haette ihm eine dritte Dosis von reanimationsbegleitenden Medikamenten verabreicht. Wieder keinerlei Aenderung des Zustands. RS habe gesehen, wie Murray sein Handy genutzt habe. RS gibt an, dass er zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Lebenszeichen beim Patienten gesehen habe und dass er keinerlei Veraenderungen im Zustand des Patienten in den 42 Minuten, in denen er beim Patienten waere, notiert haette. Ankunftszeit im UCLA Krankenhaus sei 13:13 Uhr gewesen.



    Staatsanwaeltin Brazil fuehrt diverse medizinische Ueberwachungsgeraete auf und befragt RS, ob er diese im Schlafzimmer gesehen haette. RS gibt an, nicht ein einziges von der aufgefuehrten Liste im Schlafzimmer gesehen zu haben. Brazil fragt Murray, ob dieser ihm gegenueber jemals Propofol erwaehnt habe, was RS verneint. RS gibt zu Protokoll, dass Murray fuer kurze Zeit alleine im Schlafzimmer gewesen sei, nachdem er, RS, das Schlafzimmer mit seiner Ausruestung verlassen haette.

    Kreuzverhoer des RS durch Nareg Gourjian

    RS gibt an, dass sie den Notruf um 12:22 erhalten haetten und um 12:22 ausgerueckt seien zum Einsatz. Gourjian erwaehnt, dass der eigentliche Notruf um 12:20 eingegangen worden waere und von Beverly Hills aus weitergeleitet worden sei. RS sei sich dessen nicht bewusst gewesen.

    Gourjian erinnert RS an dessen Aussage in der Vorverhandlung zur Beschreibung MJs: blass, undergewichtig- so sehr, dass man seine Rippen habe sehen koennen. Gourjian fragt, ob MJ ihm schwerkrank vorgekommen sei. RS gibt an, dass MJ ausgesehen habe, als haette er ein chronisches gesundheitliches Problem.

    Gourjian fragt nach bestimmten physischen Besonderheiten von Langzeitdrogenabhaengigen. RS gibt an, dass er das so nicht sagen wuerde und dass er Drogenabhaengige gesehen habe, die sowohl uebergewichtig- als auch untergewichtig gewesen seien. RS gibt zu Protokoll, dass er gedacht habe, es wuerde sich um eine chronische Krankheit handeln.

    Gourjian befragt RS nach MJs Lage auf dem Bed. RS gibt ab, dass MJ gerade verlegt wurde, so dass seine Fuesse den Boden beruehrten, aber sein Oberkoerper sich noch auf dem Bed befunden habe, Infusionsschlauch sei am linken Schenkel gewesen.

    Verteidiung will wissen, ob RS Murray gefragt haette, ob Murray gelegentlicher (Party)Drogenkonsum von seinem Patienten bekannt sei. RS gibt an, dass er die Frage nach Drogenkonsum haeufig stellen wuerde, aber dass er sich nicht erinnern koennte, ob er diese Frage gestellt haette. Verteidigung befragt RS nach Lorazepam. RS gibt an, dazu nicht auskunfsfaehig zu sein.

    Verteidigung fuehrt ob es moeglich sein koenne, Murray verschiedene Frage nicht beantwortet habe, da er sehr beschaeftigt gewesen sein koennte. RS gibt an, dass es sehr hektisch zugegangen sei und er beschaeftigt gewesen sei.

    Verteidigung befasst sich mit jedem einzelnen Sanitaeter. RS widerholt seine vorherigen Aussagen. Gourjian erwaehnt, dass Sanitaeter Herron die Reanimation durchgefuehrte habe, waehrend Sanitaeter Blount die Beatmung uebernommen habe. Verteidigung fragt, ob es akzeptabel gewesen waere fuer Murray, um Hilfe zu bitten. RS bejaht dies, da man nicht die Reanimation bevorzugterweise nicht alleine durchfuehren wolle. Die Verteidigung bringt die Richtlinien der Amerikanischen Gesundheitsorganisation an [AMA-American Health Association], die die Teamarbeit von Helfern betonen.

    Verhandlungspause


    Murrayprozess

    Verhandlungstag 4, 30. September 2011

    Fortsetzung der Verhandlung nach Pause


    Fortsetzung Kreuzverhoer des RS durch Verteidigung/Nareg Gourjian



    Verteidigung fragt ob Reanimation durchgefuehrt werden koenne, egal wo der Patient sich befaende. RS verneint dies, dies sei falsch. Verteidigung liest vor aus den Richtlinien der Amerikanischen Herzgesellschaft. [AHA- American Heart Association]. RS stimmt damit ueberein.
    Verteidigung fragt, ob MJ eine Infusion angeschlossen gehabt haette, was RS bejaht. RS gibt an, nichts weiter an den Patienten angeschlossen gesehen zu haben. Verteidigung fragt, ob es einen Unterschied beim Verlegen eines Patienten geben wuerde, wenn Infusionen und dergleichen mehr praesent waeren, was RS bejaht. Verteidigung fragt, ob es unerheblich waere, ob der Patient waehrend der Brustkorbmassage sich auf dem Bett, oder dem Boden befinden wuerde, solange die Brustkorbmassage angemessen stark waere. RS bejaht dies.

    Verteidigung befragt RS zum Puls, der von Murray erfuehlt worden sei an der Oberschenkelarterie. RS gibt an, dass er Murray nicht angezweifelt haette. Verteidigung erinnert RS an dessen Aussage in der Vorverhandlung, in der ausgesagt habe, dass es haufig sei, einen Puls in der Oberschenkelarterie zu fuehlen- dass dieser Puls jedoch von den Reanimierungsmassnahmen herruehren wuerde. Verteidigung fragt ob wahrscheinlich sei, dass Murray genau diese Art von Puls gefuehlt haeben koennte, was RS bejaht.

    Verteidigung fragt warum MJ nicht fuer offiziell tot erklaert wurde, so wie angedacht vom UCLA Krankenhaus. RS gibt an, dass er das Krankenhaus vorgezogen habe, da es sich um einen sehr beruehmten Patienten gehandelt und ihm mitgeteilten worden sei, dass der Herzstillstand erst kuerzlich eingetreten waere. Murray ubernahm als ranghoechster Arzt die Leitung und habe mit ihnen in der Ambulanz zum Krankenhaus fahren muessen. Nachdem MJ zum Ambulanzwagen gebracht worden waere, sei RS zurueck zum Schlafzimmer gegangen, um die verbleibende medizinische Ausruestung wiedereinzusammeln. Murray habe auch Gegenstaende eingesammelt vor seinen Augen. Verteidigung fragt, ob es gaengige Praxis sei, medizinische Ausruestung einzusammeln, was RS bejahte. Verteidiung fragt, ob es moeglich sein koennte, dass Murray seine Brille und seine Geldboerse gegriffen haben koennte. RS gibt an, das nicht gesehen haben zu koennen, da das Bett ihm die Sicht verwehrt habe. RS sei zum Ambulanzwagen zurueckgekehrt, Murray zum Wagen nachgefolgt in etwas einer Minute. Verteidigung fragt, ob Murray irgendwas vom Telefonat mitbekommen haette, dass Murray auf der Fahrt gefuehrt habe, was RS verneint. Verteidigung fragt, ob Murry den Sanitaetern bei allem, wonach sie gefragt haetten, behilflich gewesen waeren, als sie im Carolwood Drive Haus zugegen gewesen seien, was RS bejaht.

    Verteidigung fragt ob gebrochene Rippen ein Merkmal einer gut ausgefuehrten Reanimation sei. RS gibt an, dass dies haeufig vorkaeme. RS habe nicht gewusst, dass MJ gebrochene Rippen zurueckbehalten habe. Verteidigung fragt, ob er mit Propofol vertraut sei, was RS verneint.

    MJs EKG sei eine Mischung aus EMD [Elektro-mechanische Entkopplung/pulslose elektrische Aktivitaet] und Asystolie gewesen.
    Verteidigung fragt nach dem spezifischen vorgeschrieben Hilfsmassnahmen im Rahmen einer vorliegenden EMD. Man wuerde keinen Defibrillator einsetzen [Elektroschock] bei vorliegender EMD, sondern reanimieren und Atropin, Adrenalin [Epinephrin] and Natriumbicarbonat verabreichen. Verteidigung fragt, ob es irgendwas am Vorgehen geaendert haetten, waere den Sanitaetern die Gabe von Propofol bekannt gewesen.
    Einspruch. Einspruch stattgegeben.

    Erneute Vernehmung des RS durch Staatsanwaeltin Brazil

    Brazil fragt ob tatsaechlich Verwirrung und Chaos vorgelegen haette zum Zeitpunkt der lebensrettenden Massnahmen, so wie die Verteidigung das Chaos beschrieben haette. RS verneint dies.

    Brazil fragt ob RS Kenntnis davon gehabt habe, dass der Infusionsschlauch vor seinem Eintreffen entweder entfernt, ausgetauscht oder wieder eingefuehrt worden sei vor seinem Eintreffen. RS verneint dies.

    RS bestaetigt dass sie angenommen haetten dass der von Murray gefuehlte Puls an der Oberschenkelarterie von den Reanimationsmassnahmen herruehren wuerde und damit kein echter Puls sei.

    RS gibt zu Protokoll dass Murray ueberrascht ausgesehen habe, als er, RS, zurueck ins Schlafzimmer gekommen sei. Murray habe ausgesehen wie "die Kuh vorm Scheunentor, wenns donnert". Murray haette einen Muellbeutel in der Hand gehabt.

    Erneutes Kreuzverhoer des RS durch die Verteidigung

    Verteidigung fragt RS, wann seiner Schaetzung nach der Herzstillstand eingetreten sei. RS antwortet dass eine Schaetzugn schwierig waere.
    Gourjian erinnert RS an seine vorherige Aussage in der Vorverhandlung in der RS zu Protokoll gegeben haette, der Herzstillstand sei "mindestens 20 bis 25 Minuten vor unserem Eintreffen" eingetreten. Gourjian fragt, ob es moeglich sei, dass der Herzstillstand zwischen 12:01 Uhr und
    12:05 Uhr eingetreten sei.

    Verteidigung fragt erneut, ob es moeglich sein koennte, dass Murray seine Geldboerse aufgesammelt habe.
    Einspruch.
    Einspruch stattgegeben.
    Verteidigung fragt, ob Murray RS gebeten habe, seien Augen zu schliessen, oder das Zimmer zu verlassen, was RS verneint.

    Erneute Vernehmung des RS durch Staatsanwaelting Brazil

    Brazil erinnert RS an die Vorverhandlung und fragt RS, ob seine Aussage, dass das Eintreten des Herzstillstands 20 Minuten bis zu einer Stunde habe zurueckliegen koennen vor Eintreffen, korrekt sei. RS bestaetigt dies als korrekt.

    Erneutes Kreuzverhoer des RS durch Verteidigung

    Verteidigung fragt, ob Murray die Aktivitaeten, die er ausgeuebt habe, unterbrochen haette, sobald RS das Zimmer betreten habe. RS antwortet, nein, Murray habe seine Aktivitaeten nicht eingestellt, sondern sie weiterhin ausgeuebt.
    Last edited by Pace,MioDolceCuore; 03-10-2011 at 03:34 PM.
    “And the sun and the moon sometimes argue over who will tuck me in at night. If you think I am having more fun than anyone on this planet, you are absolutely correct.” ― Hafez

    “It is one of the commonest of mistakes to consider that the limit of our power of perception is also the limit of all there is to perceive.” C. W. Leadbeater

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    Murray Prozess, Tag 4, 30. September 2011

    Zeugenaussage von Martin Blount (MB)



    Brazil Direktverhör


    Feuerwehr Rettungsassistent aus Los Angeles. Arbeitet seit 20 Jahren. Wurde Rettungsassistent im Jahre 1999. Geschult durch UCLA Doktoren und Krankenschwestern. Alle 2 Jahre wird von ihnen verlangt, an einem 48 Stunden Training teilzunehmen. Arbeitet auf der Feuerwache 71.

    MB fuhr den Rettungswagen. RS saß neben ihm. Er erreichte Carolwood, parkte den Rettungswagen und ging in das Haus. Sie wurden durch einen Feuerwehrwagen begleitet, der draußen auf der Straße parkte. Feuerwehr Hauptmann Mills, Rettungsassistent Goodwin und Herron befanden sich auf dem Feuerwehrwagen.

    MB sah einen auf dem Bett liegenden Mann. Er befand sich vollständig auf dem Bett. MB sah Rettungspersonal (2 Personen), die dabei waren, MJ auf den Boden zu legen. CM schwitzte stark, er war erregt. CM sagte “Er benötigt Hilfe. Könnten Sie ihm bitte helfen.”.

    MB hat die festgesetzte Aufgabe als Fahrer. Sein Job ist die erste Behandlung und Einschätzung des Patienten. RS ist verantwortlich für Kommunikationen und das Erlangen von Informationen.

    MB erkannte sofort, dass es MJ war, als er den Raum betrat. MB ging zum Kopf des Patienten und begann mit grundlegenden lebensunterstützenden Maßnahmen. MB’s Aufgabe war, MJ mit Luft zu versorgen.

    Schritte:

    Zungensperre, damit die Zunge nicht zurück in den Hals fallen und den Luftweg blockieren konnte. Kopf nach hinten kippen, um den Luftweg zu öffnen. Ambu bag, um künstlich zu beatmen. Effizienter, als Mund zu Mund. Dieser wurde mit einem Sauerstofftank verbunden, den er mitbrachte. Er benötigte eine Minute oder so, um all dies zu tun.

    Dann ging er weiter vor mit lebensunterstützenden Maßnahmen, welches der Trachealtubus ist. – 100 % der Luft geht in die Lungen. Dies ist besser als das Ambu Bag. Er erledigte dies in 45 Sekunden.

    Nach Aussage von Blount, atmete MJ nicht, er bewegte sich nicht, seine Augen waren fixiert und geöffnet. MB fühlte, dass MJ tot war.

    MB bemerkte einen Sauerstofftank und sah ein langes Röhrchen und eine Nasenkanüle, die daran befestigt war. Die Nasenkanüle befand sich an MJ. MB sah darüber hinaus eine Infusion an MJ’s Bein und sah einen Infusionsbeutel an einem Infusionsständer. Er sah kein Überwachungsgerät (monitoring equipment) in dem Raum oder an Michael.

    Während MB seine Aufgaben ausführte, konnte er den Herzmonitor sehen. Er sah keine Bewegung. Er glaubte, dass MJ im Begriff war zu sterben.

    RS’s Pflicht bestand darin, medizinische Informationen zu sammeln. MB hörte, dass RS danach gefragt habe, welche Medikamente MJ genommen habe. MB hörte, dass CM nein gesagt habe. Bezüglich Vorerkrankungen sagte CM nein. CM sagte, dass er ein gesunder 50 jähriger Mann sei. CM sagte, dass er ihn mit normaler Kochsalzlösung versorgt habe. CM sagte, dass MJ 16 Stunden geprobt habe und dehydriert sei. MB hörte RS fragen, ob MJ entspannende Drogen nehme. CM sagte nein.

    Brazil fragte nach animierenden Medikamenten. Atropine und EPI. Rettungsassistent Goodwin machte verschiedene Versuche eine Armvene zu finden, war aber nicht erfolgreich. RS fand eine Halsvene am Nacken um eine weitere Reihe von animierenden Medikamenten zu verabreichen.

    MB sah 3 geöffnete Lidocainröhrchen auf dem Boden, als er MJ half. Lidocaine ist ein Herzmedikament. Rettungsassistenten führen keine Lidocaine mit sich und verabreichen diese nicht. MB hörte nicht, das CM Propofol erwähnte.

    MB sagte, dass er niemanden sagen gehört habe, er fühle Puls. Brazil erinnerte ihn an seiner Aussage in der Voranhörung. MB erinnerte sich dann, dass CM gesagt habe er fühle einen Puls in MJ’s Leistengegend. Sie stoppten dieMaßnahmen, um dies zu prüfen. (die Maßnahmen können einen künstlichen Puls erzeugen). Als sie dies prüften, habe Niemand einen Puls gefühlt.

    RS war in Kontakt mit UCLA Basis/Stützpunkt Zentrum. MB hörte, dass UCLA bereit war, ihn (MJ) für tot zu erklären. MB sah nie irgendwelche Lebensanzeichen und glaubte nicht, dass MJ lebte.
    CM übernahm die Kontrolle über den Patienten. MJ wurde auf eine Trage gelegt und die Rettungsassistenten brachten ihn herunter, um ihn zu UCLA zu überführen. Bevor sie MJ heruntertrugen, sah MB CM Lidocaine Röhrchen vom Boden aufheben und in eine schwarze Tasche tun. MB sah diese Lidocaine Flaschen nie wieder.

    MB fuhr mit MJ zu UCLA. Er saß gegenüber dessen Kopf. Sie verabreichten MJ während der Fahrt weitere animierende Medikamente. Es gab keine Änderung in MJ’s Befinden/Situation während der Fahrt. MB sah und hörte CM am Telefon. MB hörte CM am Telefon sagen “Es handelt sich um Michael und es sieht nicht gut aus”. MB weiß nicht, mit wem CM am Telefon sprach.

    MB sah, dass MJ einen Kondom Katheter hatte. Dieser erlaubt, den Urin in einem Beutel zu sammeln. Dieser wird normalerweise benutzt, wenn jemand nicht in der Lage ist, aufzustehen und zur Toilette zu gehen.

    RS fragte danach, wie lange der Patient down (ohne Bewußtsein) war. MB hörte CM sagen „er war nicht länger als 1 Minute down.“. MB fühlte MJ’s Haut, als er sich auf dem Bett befand, war er warm. Auf dem Boden fühlte MJ sich kalt an. MB glaubte in Hinsicht auf MJ’s Zustand, dass er länger al eine Minute down gewesen sei.


    Nachmittagspause



    Kreuzverhör der Verteidigung durch Gourijian

    MB parkte die Ambulanz, nahm seine Ausrüstung und ging die Treppe hoch zum Schlafzimmer. MB sagte, MJ befand sich noch auf dem Bett. MJ sah bleich und dünn aus.
    Gourjian zeigte MB ein Bild und fragte, um was es sich bei der schwarzen Sache auf dem Bett handele.


    MB wusste nicht, um was es sich handelt

    Gourjian fragte danach, was Entspannungsdrogen ‚receation drugs‘ seien. MB gab solche Beispiele wie Heroin und Kokain. CM beantwortete die Frage danach mit nein. MB sagte, er habe nicht gehört, dass CM Lorazepam gegenüber RS erwähnt habe.

    Die Verteidigung frage MB, ob CM gesagt habe “er war down eine Minute vor dem Ruf nach Hilfe”. MB sagte, dass er das nicht gehört habe. Er hörte lediglich ”ungefähr eine Minute”.

    Gourjian ging über zu den Richtlinien der AHA (American Heart Association) Amerikanische Herzgesellschaft: zuerst erfassen/verstehen, Luftweg als nächstes und Atmung zuletzt. MB erwähnte, dass 2009 die Regeln Luftweg zuerst besagten, dass sich die Regeln aber jetzt geändert haben. Gourjian fragte danach, ob das Fragen nach einem Assistenten während der Herz-Lungenmassage normal sei. MB bejahte dies.

    Gourjian befragte zu den Lidocaine Flaschen. Die Lidocaine waren nicht versteckt. Sie waren standen offen herum und waren leicht zu sehen.

    Die Verteidigung fragte danach, ob MJ im Zustand P.E.A. (pulslose elektrische Aktivität) gewesen sei. MB sagte, dass MJ nie P.E.A. gewesen sei, er habe die ganze Zeit über eine Null-linie* gehabt.

    *Flat-line: Nulllinie (engl. flatline) im EKG.

    Zeugenaussage von Dr. Richelle Cooper (RC)





    Direktverhör durch Walgren

    UCLA Fachärztin für Notfallmedizin. Erklärt detailiert íhren medizinischen Hintergrund, Training, Ausbildung.
    RC erklärt, was eine Basisstation ist: Krankenschwestern mit Spezialtraining. Sie nehmen Funkanrufe entgegen von Rettungssanitätern, helfen den Rettungssanitätern, ziehen Ärzt zu Rat, um weitere Informationen den Rettungsassistenten zur Verfügung zu stellen.

    Am 25. Juni war RC durch eine Krankenschwester der Basisstation um Hilfestellung für die Rettungssanitäter gebeten worden. Die Krankenschwester rief RC an, nachdem sie einen Ruf von den Rettungssanitätern nachdem die Wiederbelebungsmaßnahmen nicht erfolgreich gewesen waren. RC wusste, der Patient war intubiert und erhielt animierende Medikamente aber war noch immer Herzstillstand nach 40 Minuten. LA Richtlinien sagen, falls die Wiederbelebungsmaßnahmen nach 20 Minuten nicht erfolgreich sind, kann die Person für tot erklärt werden. Nachdem RC die Information erhielt, bevollmächtigte sie die Rettungssanitäter, MJ um 12:57 für tot zu erklären.

    Die Krankenschwester rief RC zurück und sagte, da sei ein Arzt vor Ort und forderte von den Rettungssanitätern ein anderes Medikament bereitzustellen. Hierbei handelte es sich um Sodium Bicarbonate. RC sagte, falls dort ein Arzt mit einer gültigen Lizenz sei, könnten sie es verabreichen, aber der Arzt müsse die Kontrolle übernehmen und der Patient müsse in das lokale Krankenhaus transportiert werden.

    Als MJ in das Krankenhaus eingeliefert wurde, ging die Versorgung in RC’s Verantwortung über. RC wusste, der Patient war auf dem Weg, deshalb erwartete sie den Krankenwagen.



    Sie bestimmte ein Team von 14 Leuten. […]

    Zusätzliche Ärzte wurden herangezogen und kamen falls erforderlich. Verwaltungsangestellte kamen nach einer Weile herunter, da es sich um MJ handelte.

    RC’s Hauptaufgabe besteht darin, MJ’s Versorgung zu managen. Während die Rettungssanitäter MJ in den Traumaraum überführten. RC sprach mit CM und erkundigte sich danach, was geschehen sei. CM berichtete, dass MJ sehr viele Stunden gearbeitet habe. CM glaube, MJ sei dehydriert, CM gab ihm eine Infusion und gab MJ 2mg Lorazepam. Später verabreichte er weitere 2mg Lorazepam und sah MJ in den Herzstillstand gehen. CM berichtete, dass MJ nicht krank gewesen sei. RC fragte nach Medikamenten, die MJ gegeben worden seien. RC wurde berichtet, dass MJ 2 Dosen von 2 mg Lorazepam per Infusion verabreicht worden waren.


    Walgren fragte: “Erwähnte CM irgendwelche andere Medikamente als Lorazepam?” RC sagte „Nein“.

    CM sagte Zeuge des Herzstillstandes. Was bedeutet das? RC sagte, dies sei ein beobachteter Herzstillstand und das kritische Ereignis geschieht, wenn man bei dem Patient ist. Es ist, wenn das Herz des Patienten und die Atmung aussetzt. Es bedeutet, man ist daneben und sah es geschehen.

    RC fragte nach MJ’s üblichen regelmäßigen Medikamenten. Ihr wurde gesagt Valium und Flomax. Valium – Anti-Angst Medizin. Flomax wir verabreicht für Prostata oder Nierenstein. CM erwähnte keine weiteren Medikamente.

    RC fragte nach der Krankengeschichte, ob er ein Herzproblem habe, blutgerinnungshemmende Substanzen oder Drogenkonsum. CM verneinte alles.
    RC sah kein physisches/körperliches Trauma.

    RC sagte, das MJ klinisch tot gewesen sei, er habe keinen Puls gehabt. Es gab Zeichen eines sterbenden Herzens (das Herz kann trozdem noch einige Signale senden), die Pupillen waren erweitert. Ungeachtet dessen, machten sie Versuche, MJ wiederzubeleben. Sie stellte fest, dass der Beatmungstubus korrekt plaziert worden war und der Patient wurde durch sie beatmet. Sie prüften den Puls, es gab keinen Puls. Sie starteten die Herz-Lungen-Massage und versuchten MJ wiederzubeleben. Sie nutzten Ultraschall um das Herz zu untersuchen.

    Walgren zeigte Bilder des Traumaraumes und bat RC nacheinander zu allen medizinischen Geräten des Traumaraumes überzugehen. RC identifizierte die Gerätschaften eines nach dem anderen.





    Gericht vertagt bis Montag
    [SIGPIC]https://lh6.googleusercontent.com/-lFEbX82qI8Y/T48d7iOIiWI/AAAAAAAAAuY/J0dA8uBBqD8/s800/MJ_01_MJ%25201992%2520Disney%2520store.jpg [/SIGPIC]

    "In a world filled with despair, we must still dare to dream"

    "A star can never die. It just turns into a smile and melts back into the cosmic music, the dance of life." – Michael Jackson


    Michael J. Jackson you'll be missed.

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    Murray Prozess, Tag 5, 3. Oktober 2011

    (uebersetzt von Milka fuer MJJC)

    Morgens

    Dr. Richelle Cooper Direktverhoer durch Walgren, Fortsetzung




    Cooper sagt, Murray hat angeben, Michael 4 mg Lorazepam gegeben zu haben, ohne Propofol
    zu erwaehnen. Cooper sagt, es waren mehr als 14 Personen (medizinisches Personal) in
    Raum im UCLA, in dem sich Michael befand, aber sie hatte das letzte Wort zu allem, was
    in dem Raum getan wurde. Cooper sagt, sie wusste, dass die Sanitaeter ihm im Carolwood-
    Haus "starter drugs" (Medikamente, die Herz und Atmung wieder in Gang bringen sollten)
    gegeben hatten und ebenso waehrend des Transports zum UCLA. Cooper sagt, im UCLA
    wurden ihm ebenfalls div. Medikamente gegeben, um sein Herz wieder zum Schlagen zu
    bringen. Dopamin wurde durch eine Infusion gegeben. Cooper sagt, dass Herzdruckmassage
    seit dem Eintreffen gegeben worden war.

    Cooper sagt, MJ kam um 13:13 Uhr an und wurde um 14:26 Uhr fuer tot erklaert, Herz-
    druckmassage wurde waehrend der ganzen Zeit gemacht. Cooper sagt, MJ hatte einen
    Endotrachealtubus und ein Atemtherapeut arbeitete waehrend der ganzen Zeit mit einer
    Ambu-Bag, um Sauerstoff in Michael's Lungen zu pumpen. Cooper sagt, waehrend der
    ganzen Zeit, in dieser einen Stunde und 13 Minuten, fuehlte sie keinen Puls. Cooper
    sagt, dass sie waehrend der Herzdruckmassage einen Puls fuehlen konnte. Aber ein
    spontaner Puls ohne Herzdruckmassage konnte von ihr nicht gefunden werden. Cooper sagt,
    ein Mitarbeiter hat um 13:21 Uhr einen Puls gefuehlt, aber als Cooper auf den Monitor
    schaute, war da kein Puls zu sehen.

    Cooper sagt, dass sie um 14:26 Uhr die Entscheidung traf, ihn fuer tot zu erklaeren,
    obwohl sie ihn bereits um 12:57 Uhr noch beim Carolwood-Haus fuer tot erklaert hatte.
    Cooper sagt, dass es zwischen 12:57 Uhr und 14:26 Uhr keine Veraenderung von Michael's
    Zustand gab. Cooper sagt, sie hat einen Kondom-Katheder an MJ's Koerper bemerkt.
    Cooper sagt, dass Kondom-Katheder benuetzt werden, um Urin zu sammeln, waehrend der
    Patient nicht bei Bewusstsein ist. Cooper sagt, dass der Kondom-Katheder ungewoehnlich
    war fuer einen 50 Jahre alten Mann, der, von dem ausgehend, was ihr gesagt worden war,
    gesund war.

    Cooper sagt, sie hat Murray nicht gebeten, die Todesurkunde zu unterschreiben, weil MJ
    ihr Patient war.

    Cooper sagt, sie wusste keine Ursache fuer MJ's Tod und deshalb war es ein Fall fuer
    die Gerichtsmedizin. Cooper sagt, es war ein Team von Sozialarbeitern anwesend, um
    der Familie zu helfen, schon bevor MJ fuer tot erklaert wurde. Cooper sagt, ihr wurde
    mitgeteilt, dass die Kinder wussten, ihr Vater war gestorben. Cooper sagt, sie hat
    die Kinder gesehen, sie waren veraengstigt und ziemlich hysterisch, und es kuemmerte
    sich jemand um sie, ihr wurde gesagt, das waere das Kindermaedchen.

    Kreuzverhoer der Verteidigung


    Cooper sagt, sie weiss die genaue Todeszeit nicht, als Grundlage diente ihr, was die
    Sanitaeter gesagt hatten, und dann hat sie ihn um 12:57 Uhr fuer tot erklaert. Cooper
    sagt, basierend auf den Informationen, die sie hatte, meinte sie, MJ war um 12:57 Uhr
    tot. Cooper sagt, dass sie Murray's Bitte darum, mit der Wiederbelebung weiterzumachen,
    uebergehen haette koennen, aber sie hat Murray erlaubt, diese Entscheidung zu treffen.
    Cooper sagt, ihre Einschaetzung, als MJ ankam, war, dass er klinisch tot war und das
    jeder Wiederbelebungsversuch aussichtslos war. Cooper sagt, dass Murray behauptete,
    eine Puls gefuehlt zu haben, deshalb fuhr sie mit den Versuchen, MJ zu retten, fort.

    Cooper sagt, sie war nie Narkosefachaerztin, aber sie hat Propofol benuetzt, im UCLA
    braucht man dafuer ein Privileg. Cooper sagt, dass sie Medizin ausschliesslich im
    Spital in der Notaufnahme praktiziert. Cooper sagt, wenn sie Propofol benuetzt, haengt
    die Dosierung vom Fall ab. Cooper sagt, dass sie eine Dosis waehlt, mit der sich der
    Patient wohl fuehlt, damit der Patient keinen Schmerz spuert. Cooper sagt, sie hat
    Propofol nie angewendet, als sie noch Studentin war. Cooper sagt, wenn 25 mg Propofol
    langsam ueber 3 - 5 Minuten verabreicht wuerden, bei einem Patienten mit 135 Pfund
    Gewicht, und er haette keine anderen Medikamente bekommen, glaubt sie, wenn es ueber-
    haupt zu einer Sedierung fuehren wuerde, wuerde der Patient nach 7 - 10 Minuten wieder
    aufwachen. Cooper sagt, sie glaubt nicht, dass das Propofol nach 7 Minuten vollstaendig
    metabolisiert worden waere. Cooper sagt, dass 25 mg eine sehr kleine Dosis ist und
    nicht ausreichen wuerde, um einen Patienten zu sedieren.

    Cooper sagt, Murray hat ihr gesagt, er haette MJ's Herzstillstand beobachtet. Cooper
    sagt, dass sie nie gefragt haette, wann das Lorazepam gegeben worden war. Cooper sagt,
    dass sie frueher ausgesagt hatte, dass Murray den Herzstillstand beobachtet hatte.
    Cooper sagt, dass die Halbwertszeit von verschiedenen Benzodiazepinen sehr unterschied-
    lich ist.

    Cooper sagt, sie hat Kurse fuer den Gebrauch von Propofol fuer kurze Eingriffe belegt,
    sie hat diese Art von Sedierung ausgefuehrt und Fachartikel zu dem Thema gelesen. Cooper
    sagt, bei einem gesunden Patienten wuerde sie die Betaeubung mit 1 mg pro Kilo Koerper-
    gewicht beginnen, in MJ's Fall waeren das 60 mg gewesen, es wuerde einen solchen
    Patienten fuer 10 Minuten einschlafen lassen.

    Cooper sagt, haette Murray ihr gesagt, dass er 25 mg Propofol um 10:40 Uhr gegeben
    hatte, haette das keine Einfluss auf ihre Behandlung gehabt. Cooper sagt, dass MJ
    lange bevor er ihr Patient geworden ist, gestorben war.

    Cooper sagt, dass Murray ihr gesagt hatte, er haette gedacht, MJ waere dehydriert
    ("ausgetrocknet"), er haette ihm Lorazepam gegeben und den Herzstillstand beobachtet.
    Cooper sagt, dass Murray ihr gesagt hatte, MJ wuerde Flomax einnehmen, welches typischer-
    weise bei Problemen mit den Harnwegen gegeben wird.

    Cooper sagt, es ist ueblich, die rektale Koerpertemperatur zu nehmen, aber sie kann sich
    nicht erinnern, ob das gemacht wurde. Cooper sagt, dass die rektale Temperatur ihr den
    Zeitpunkt des Todes nicht angezeigt haette. Cooper sagt, es gibt ein Protokoll fuer
    die LA-Sanitaeter, dass nach 20 Minuten Wiederbelebung ohne Veraenderung des Zustands
    der Patient fuer tot erklaert werden kann. Cooper sagt, das war das erste Mal, dass die
    Sanitaeter sie gebeten haetten, mit der Wiederbelebung fort zu fahren, nachdem sie
    ihnen gesagt hatte, den Patienten fuer tot zu erklaeren.

    Cooper sagt, dass sie sich nicht erinnern kann, Murray ausser sich gesehen zu haben,
    aber zum ehrlich zu sein, sie beachtet andere nicht in dem Moment, wo sie sich um einen
    Patienten zu kuemmern hat. Cooper kann sich nicht wirklich an Murray's Verhalten er-
    innern, ausser, dass Murray respektvoll war in Bezug darauf, dass ihm nicht erlaubt war,
    in der Notaufnahme Massnahmen am Patienten zu setzen. Cooper sagt, Murray hatte eine
    Unterhaltung mit Dr. Cruz, die sie nicht gehoert hat, aber danach wurde die Ballon-
    pumpe eingeseetzt. Cooper sagt, es war kein Urin in dem Sammelbeutel des Kondom-
    Katheders. Cooper sagt, haette es Urin gegeben, haette sie diesen fuer Tests ins
    Labor geschickt.

    Nochmaliges Direktverhoer durch Walgren

    Cooper sagt, sie ist davon ausgegangen, dass Murray sie nicht angelogen hatte. Cooper
    sagt, Murray hatte ihr gesagt, MJ haette hart gearbeitet, war dehydriert und er hatte
    ihm Lorazepam gegeben. Cooper sagt, dass nicht alle Aerzte die Privilegien haben,
    Propofol zu benuetzen. Cooper sagt, dass sie Equipment im Raum und ausserhalb des
    Raumes haben, sollten Probleme bei einem Patienten auftreten, der Propofol bekommen
    hatte. Cooper sagt, es ist immer der behandelnde Arzt anwesend und andere Aerzte,
    die Propofol oder ein andere Narkosemittel verabreichen.

    Nochmaliges Kreuzverhoer durch die Verteidigung

    Cooper sagt, wenn man Propofol gibt, sollte das mit langsamer Injektion durch eine
    Bolusinjektion erfolgen. Cooper sagt, eine direkte Injektion kann Atemstillstand
    verursachen, sie hat jedoch nie erlebt, dass eine direkte Injektion gemacht worden
    ist. Cooper sagt, dass staendige Gabe von Propofol selten ist.

    Nochmaliges Direktverhoer durch Walgren

    Cooper sagt, sie ist als Notfallaerztin darauf vorbereitet, einen Patienten waehrend
    einer Sedierung zu intubieren oder sich um die Atemwege zu kuemmern.

    Nochmaliges Kreuzverhoer durch die Verteidigung

    Cooper sagt, sie hatte noch nie einen Patienten, der unter dieser Art von Sedierung
    zu atmen aufgehoert haette. Cooper sagt, wenn es ein Problem gibt, wird der Patient
    zuerst stimuliert, d. h. man weckt den Patienten auf, und in fast allen Faellen ist
    das ausreichend. Cooper sagt, wuerde ein Arzt einem Patienten mit 60 kg 60 mg Propofol
    verabreichen, waere es dem Arzt moeglich, unzureichende Atmung sofort festzustellen,
    dass man das mit freiem Auge sehen wuerde, aber dass der Kapnographie-Monitor das
    noch frueher feststellen wuerde.

    Vormittagspause
    Last edited by Milka; 24-10-2011 at 12:40 PM.
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    Default Re: German Translations

    Murray Prozess, Tag 5, 3. Oktober 2011

    (uebersetzt von Milka fuer MJJC)

    Edward Dixon Aussage

    Direktverhoer durch Brazil




    Dixon sagt, er arbeitet seit 1997 als Cheftechniker fuer AT&T. Dixon sagt, dass er mit
    der Vorbereitung von Handy-Telefon-Berichten vertraut ist und dass er bereits in
    anderen Prozessen zu diesen Berichten ausgesagt hat. Dixon sagt, dass er Murray's
    Bericht ueberprueft hat. Dixon sagt, dass Murray seit Juni 2009 ihr Kunde ist.

    Dixon sagt, am 15. Juni 2009 wurden folgende Telefonate getaetig:

    - 9:23 Anruf an Murray's Telefon, 22 Minuten
    - 10:14 Anruf an Murray's Telefon, 2 Minuten
    - 11:07 Anruf an Murray's Telefon, 1 Minute
    - 11:18 Anruf von Murray's Telefon, 32 Minuten
    - 11:49 Anruf an Murray's Telefon, 3 Minuten
    - 11:51 Anruf von Murray's Telefon, 11 Minuten
    - 12:12 Anruf von Murray's Telefon, 1 Minuten
    - 12:15 Anruf an Murray's Telefon, 1 Minute
    - 15:38 Anruf von Murray's Telefon, 2 Minuten
    - 16:31 Anruf von Murray's Telefon, 1 Minute
    - 16:32 pm dasselbe wie oben
    - 17:02 pm dasselbe wie oben

    Dixon sagt, dass der Bericht sowohl Daten beinhaltet, als auch Telefonate. Dixon sagt,
    folgende Daten-Aktivitaet fand auf Murray's Handy am 25. Juni 2009 statt:
    - 1:04 Uhr, 2:04 Uhr, 3:04 Uhr, 4:04 Uhr, 5:04 Uhr und 6:04 Uhr, Dixon sagt, dass dabei
    Daten vom Telefon geholt wurden.
    - 8:54 und 17:02 Uhr - Datenaktivitaet

    Kreuzverhoer durch Gourjian

    Dixon sagt, dass man aus dem Bericht nicht ersehen kann, wer das Telefon benuetzt hat.
    Dixon sagt, dass es keine Moeglichkeit gibt, zu identifizieren, was in einer SMS
    gesendet von einem AT&T-Handy, gesagt worden ist. Dixon sagt, er weiss nicht, wem
    die Handys gehoeren, die Murray am 25. Juni 2009 angerufen hat. Dixon sagt, er kann
    nur dann sagen, ob Anrufe auf der Mobilbox gelandet sind oder ob sie benantwortet
    wurden, wenn sie von oder zu AT&T-Handys gemacht worden sind.

    Dixon sagt, die Datenaktivitaet war auf automatisch gesetzt, in diesem Fall war sie
    auf 1:04 Uhr, 2:04 Uhr, 3:04 Uhr, 4:04 Uhr, 5:04 Uhr und 6:04 Uhr gesetzt.

    Um 11:07 Uhr wurde Murray's Handy angerufen, aber er kann nicht sagen, ob der Anruf
    beantwortet worden ist oder auf die Mobilbox ging. Dixon schaut dann in seine
    Aufzeichnungen, schaut sich die Dauer des Anrufs an, sagt, dass es ein ankommender
    Anruf war, Dauer ueber 1 Minute, aber er weiss trotzdem nicht, ob der Anruf beant-
    wortet worden ist oder ob er auf die Mobilbox ging.

    Nochmaliges Direktverhoer durch Brazil

    Brazil bessert die falsche Zeit in ihren Unterlagen fuer den Anruf um 15:58 Uhr aus,
    sie hatte 15:38 Uhr in ihren Unterlagen.

    Murray Prozess, Tag 5, 3. Oktober 2011

    Jeff Strohm Aussage

    Direktverhoer durch Brazil




    Strohm sagt, er ist der Verwalter der Berichte fuer Sprint/Nextel und ist verant-
    wortlich dafuer, in Prozessen auszusagen, wenn es notwendig ist. Strohm sagt, dass
    der Kunde mit der Telefonnummer, nach der Brazil fragt, Conrad Murray ist. Strohm
    sagt, es gab Anrufe von oder an Murray's Telefon am 25. Juni 2009:

    - 7:01 Anruf an Murray's Telefon, 25 Sekunden
    - 8:25 Anruf von Murray's Telefon, 0 Sekunden (SMS)
    - 8:39 Anruf von Murray's Telefon, 53 Sekunden
    - 10:20 Anruf an Murray's Telefon, 111 Sekunden
    - 10:34 Anruf von Murray's Telefon, 8 1/2 Minuten
    - 11:26 Anruf an Murray's Telefon, 7 Sekunden
    - 13:08 Anruf von Murray's Telefon, 2 Minuten

    Kreuzverhoer durch Gourjian


    Strohm sagt, er kann nicht sagen, ob der Anruf um 11:26 Uhr beantwortet worden ist
    oder nicht, aber der Anruf ging nicht auf die Mobilbox.
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    Murrayprozess


    Verhandlungstag 5, 3. Oktober 2011


    Aussage Dr. Thao Nguyen






    Dr. Nguyen gibt an, im UCLA Krankenhaus als Kardiologin and Wissenschaftlerin zu arbeiten. Nguyen gibt an, dass sie im Juni 2009 als Kardiologie Fellow (akadem. Titel im anglo-amerikan. System) gearbeitet haette.

    Nguyen wuerde 20% ihrer Zeit der Arbeit als Kardiologin, und 80% ihrer Zeit der Forschung widmen. Dr. Richelle Cooper haette ihren Verantwortungsbereich mit der medizinischen Betreeung von schwerkranken Patienten in der UCLA Intensivstation beschrieben, ihr Vorgesetzter sei Dr. Daniel Cruz gewesen.



    Sie gibt an dass sie per Arzt-Pager in die Notaufnahme gerufen wurde, um Hilfe bei der Behandlung des VIP Patienten namens Michael Jackson zu leisten. Nguyen gibt an, dass Dr. Richelle Cooper MJ bereits behandelt haette, als sie die Notaufnahme betreten haette. Nguyen gibt an, dass Murray sich ihr als Leibarzt von Michael Jackson vorgestellt haette. Nguyen haette Murray gefragt, was vorgefallen sei, worauf Murray erwidert haette, dass MJ sehr muede gewesen sei und dass er sich auf seine Konzerttournee vorbereiten wuerde. Nguyen habe gefragt, ob Medikamente verabreicht worden waeren. Murray habe angegeben, dass 4 mg Ativan [Markenname fuer Lorazepam] verabreicht worden waeren. Nguyen fragt, ob weitere Medikamente gegeben worden seien, was Murray verneint.



    Als Nguyen gefragt habe, wann das Ativan gegeben worden sei, habe Murray geantwort, dass er dies nicht wisse. Nguyen gibt ausserdem an, dass Muraay ihr gesagt haette, dass MJ ohne Atmung aufgefunden habe. Nguyen haette gefragt, wann er ihn in diesem Zustand aufgefunden haette, was Muray nicht habe beantworten koennen. Ngyen gibt an, Murray gefragt zu haben, wann der Notarzt gerufen worden waere- Murray habe dies nicht beantworten koennen, er koenne diese Fragen nicht beantworten, da er keine Uhr gehabt habe. Nguyen gibt an, Murray um eine Schaetzung der Uhrzeit gebeten zu haben (Schaetzung der Zeit, die vergangen sei vom Auffinden MJs ohn Atmung, bis zur Notrufverstaendigung)- Murray sei dazu nicht in der Lage gewesen.



    Nguyen gibt an, dass Murray ihr gegenueber Propofol nicht einmal erwaehnt haette. Nguyen gibt an, nach dem Austausch mit Murray, sich mit Dr. Cruz kurzgeschlossen zu haben. Murray habe ihnen gesagt, dass er einen Puls gefuehlt haette, aber dass weder sie, Dr. Nguyen, noch Dr. Cruz einen Puls gefuehlt haetten. Murray haette sowohl Nguyen, als auch Dr. Cruz gebeten, nicht aufzugeben und die Wiederbelebungsmassnahmen an MJ fortzusetzen. Nguyen gibt an, dass sie als naechstes versucht haetten eine intraaortale Ballonpumpe eingesetzt. Nguyen habe angegeben, dass sie befuerchtet haetten, zu spaet zu kommen mit ihren Hilfsmassnahmen und dass die Zeit nicht auf MJs Seite gearbeitet haette.



    Verhandlungspause



    Murrayprozess



    Verhandlungstag 5, 3. Oktober 2011

    Afternoon Session


    Aussage Dr. Thao Nguyen (nachfolgend "TN")








    Fortsetzung Vernehmung der Thao Nguyen durch Staatsanwalt Walgren


    Was sei eine intraaortale Ballonpumpe? Die Pumpe wird in die Aorta eingefuehrt zur Unterstuetzung er Herzfunktion. Sie haette Zweifel gehabt am Nutzen, da MJ keinerlei Lebenszeichen gehabt haette und die Zeit nicht fuer MJ gearbeitet haette. Sie haette die Ballonpumpe auf Treu und Glauben eingenutzt. Weder TN, noch Dr. Cruz (diensthabender Kardiologe) haetten ein Puls gefuehlt- Murray haette angegeben einen Puls gefuehlt zu haben and haette sie gebeten, nicht aufzugeben und zu versuchen, sein Leben zu retten.

    TN and Dr. Cruz haetten die intraaortale Ballonpumpe eingesetzt, obwohl sie die Lage als hoffungslos eingeschaetzt haetten. Dr. Cruz habe sich zu einer Behandlung mit der Ballonpumpe entschlossen und habe deren Einsatz authorisiert. Die Pumpe sei ohne Schwierigkeiten eingefuehrt worden, habe aber zu keiner Besserung der Ausgangssituation gefuehrt.



    Vor dem Einsetzen der Ballonpumpe sei ein Abkommen mit Dr. Murray abgeschlossen geworden, dass dies die letzte lebensrettende Massnahmen fuer MJ darstellen wuerde- und falls diese zu keiner Besserung fuehren wuerde, alle lebensretten Massnahmen damit abgeschlossen werden wuerden.



    Dr. Nguyen: "Wir wollten Herrn Jackson das Sterben in Wuerde und mit Respekt ermoeglichen und haben uns aus diesem Grunde entschlossen, die lebensrettenden Massnahmen einzustellen."



    Kurz nach dem Einsetzen der Ballonpumpe sei Michael Jackson offiziell fuer tot erklaert worden.



    Waehrend der gesamten Zeit, in der die Behandlung mit der Ballonpumpe unternommen, habe Murray das Propofol nicht mit einem einzigen Wort erwaehnt.


    Kreuzverhoer durch Verteidigung/Flanagan


    TN sei informiert worden eine Minute vor 12:35 Uhr. TN habe sich die Uhrzeit gemerkt, da sie einen einen Blick auf ihren Arzt - Pager geworfen habe, um die Nachricht zu lesen. Sie habe mit Dr. Cooper gesprochen, als sie den Behandlungsraum in der Notraumaufnahme betreten habe. Dr. Cooper haette Murray aufgebracht und haette ihn ihr als MJs Arzt beschrieben.



    TN habe gewusst, dass es sich bei dem Patienten um MJ gehandelt haette, da die abgekuerzte Nachricht "VIP namens Michael Jackson" sie darueber in Kenntnis gesetzt haette.



    TN habe zuerst mit Murray gesprochen, um Information aus erster Hand zu erhalten. Sie wuerde immer versuchen, direkte Informationen aus erster Hand zu erhalten und haette danach mit dem diensthabenden Arzt (Dr. Cooper) gesprochen.



    Murray habe TN gegenueber erwaehnt, dass MJ Schlafstoerungen gehabt haette, dass er erschoepft gewesen sei von den Konzertproben und dass MJ um ein Schlafmittel gebeten haette. Murray haette TN mitgeteilt, dass er MJ "4 mg Ativan intravenoes" verabreicht haette.



    Murray habe ihr nicht mitgeteilt, dass er das Ativan in 2 einzelnen Dosierungen verabreicht haette. Murray haette weder das Valium, noch das Flomax erwaehnt und habe mit nein geantwortet auf die Frage, ob weitere Beruhigungsmittel und Betaubungsmittel/Narkotika verabreicht worden waeren. Murray habe sich nicht an die Uhrzeit erinnern koennen, an dem er MJ das Ativan verabreicht haette. Murray habe sich erinnern koennen an die Zeit, an dem der Herzstillstand eingetreten sei. Murray habe sich nicht erinnern koennen, wann der Noarzt verstaendigt worden sei.



    TN haette mehrere Bedenken geaeussert:

    1.)Die Zeit habe gegen sie gearbeitet und
    2.)Intravenoese Behandlung von Schlafstoerungen im Rahmen einer ambulanter Behandlung sei hoechst ungewoehnlich. Die Dosis des verabreichten Medikaments sei zwar nicht allzu hoch gewesen- aber ein Patient habe ohne jegliche Lebenszeichen praesentiert.



    4 mg Ativan intravenoes sei ausreichend, um Schlaf herbeizufuehren. TN wuerde ueblicherweise mit 1 mg oral beginnen. Sie wuerde Ativan nicht im Rahmen von ambulanten Behandlungen verabreichen, und selbst bei stationaerer Behandlung seinen Medikamente, die nicht in die Kategorie "Betaubungsmittel und Narkotika" fallen wuerden, besser geeignet.



    Die empfohlene Dosis fuer Ativan fuer Erwachsene ist 2 bis 4 mg oral. 2 mg Ativan intravenoes wuerde einen Patienten recht schnell (innerhalb von 5 bis 7 Minuten) zum schlafen bringen. Sollte eine Gewoehnung vorliegen, koenne es laenger dauern, bevor der Patient schlafen wuerde. Die Halbwerzeit von Ativan betruege 12 Stunden/ mit einer Varianz von etwa 5 Stunden. Die daraus resultierende Schlafzeit wuerde vom Patienten abhaengen und variieren. Sie gibt an, dass ueblicherweise Patienten mit dieser Dosis in der Lage seien, die Nacht durchzuschlafen.



    Verteidiung befragt TN zur zweiten verabreichten Dosis von 2 mg Ativan und ob das ausreichend sei, Schlaf herbeizufuehren. TN antwortet, ja, 2 mg seien ausreichend, sofern keine erhoehte Toleranzschwelle vorlaege- falls dies der Fall sei, sei eine hoehere Dosis noetig. TN erwaehnt, dass eine erhoehte Toleranzschwelle jedoch nicht automatisch eine Toxizitaetsschwelle bedeuten wuerde.



    Verteidigung befragt TN zu den 20mg Ativan intravenoes, was TN als eine sehr hohe Dosis einstuft. Verteidigung fragt, ob dies toedlich sein koenne. TN antwortet dass Ativan auf das Gehirn wirkt, schlaefrig machen wuerde (das Bewusstsein unterdruecken wuerde) und dem Zwerchfell signalisieren wuerde, die Atmung einzustellen.



    Verteidigung fragt nach der Halbwertzeit von Ativan. Verteidigung fragt, ob Ativan im Blutbild zu erwarten sei um 12:00 Uhr mittags, wenn um 2 Uhr und 5 Uhr morgens verabreicht.



    Verteidigung fragt, ob der Patient unter Beobachtung waere nach Ativangabe. TN gibt an dass mehrere Personen eine Person nach Ativangabe observieren wuerden, bis der Patient bei klarem Bewusstsein waere.



    Lallende Sprache wurde erwaehnt, was laut TN ein Nebeneffect von Ativan sei. TN habe Propofol verabreicht und gibt an, dass sie kein lallendes Sprechen bei der Gabe von Propofol beobachten wuerde.


    Murray haette verzweifelt geklungen, habe verzweifelt ausgesehen. Murray habe gesagt: "Bitte geben Sie nicht auf, bitten retten Sie sein Leben."



    Es habe keinen Puls gegeben, aber TN habe nicht gewusst, wielange der Patient keinen Puls gehabt habe. TN habe geglaubt, als sie sich zur Notaufnahme begeben habe, dass die Reanimation wenigstens teilweise erfolgreich gewesen sei. Alles was TN bei ihrer Ankunft gesehen habe, sei ein MJ ohne Lebenszeichen und dass sie lediglich gewusst habe, dass weder sie, noch Dr. Cruz einen Puls gefunden haetten. Ueblicherweise haetten sie keinen Grund gehabt, die intraaortale Ballonpumpe einzusetzen.



    TN gibt an, dass Murray zugegen gewesen sei und gewusst habe, wie ein Puls zu erfuehlen, so dass sie Murray nicht in Frage gestellt haette und ihm geglaubt haette, als er mitgeteilt haette, dass er einen Puls gefuehlt haette.


    Verteidigung fragt, wann die Ballonpumpe eingesetzt worden waere. Sie gibt an, dass die noetige Ausruestung innerhalb von 5 bis 7 bereitgestellt worden sei und dass sie die Pumpe sofort eingesetzt haette nach Bereitstellung.



    Verteidigung befasst sich erneut mit der Vereinbarung, die Ballonpumpe einzusetzen und bei Nichterfolg der Pumpe die Behandlung einzustellen.

    TN gibt an Murray gefragt zu haben, ob er dem Patienten ein Gegenmittel zum Ativan verabreicht haette. Spaeter erlaeutert TN das Medikament Flumazenil- 0.2mg seien ausreichend, um weitere Einschraenkung der Gehirnfunktion durch Ativan umzukehren. Damit das Gegengift wirken kann, sollte es innerhalb von weniger Sekunden gegeben werden. Verteidigung fragt nach dem idealen Zeitfenster, in dem das Gegengift gegeben werden sollte. TN beschreibt, dass es innerhalb von Sekunden, bis spaetestens 2-3 Minuten gegeben werden sollte. TN gibt an, dass der Effekt von Ativan zu 100% umgekehrt werden koenne, aber falls zu lange mit dem Gegengift gewartet wuerde, gaebe es keine Chance, das Ativan zu neutralisieren. Das Gegengift muesse sofort verabreicht werden, wenn die Ueberdosierung ersichtlich wuerde. TN erlaeutert, dass das Gegenmittel zu Ativan zum sofortigen Einsatz verfuegbar sein sollte, wenn Ativan gegeben wird. TN erlaeutert zudem, dass nach dem Gegengift die Intubation und kuenstliche Beatmung der sofortige naechste Schritt waere.


    Verteidigung fragt, ob sie den Einsatz von Flumazenil bei einer Gabe von 4 mg erwarten wuerde. TN erlaeutert dass sie ueblicherweise keine Komplikationen erwarten wuerde bei einem daran gewoehnten Patienten. TN fuegt zudem hinzu dass man den schlimmsten anzunehmen Fall zu erwarten haette und dass Ativan in einem medizinischen uerberwachten Umfeld mit sofort erhaeltlichem Sauerstoff gegeben wuerde.

    Vernehmung durch Staatsanwalt Walgren


    TN wuerde Propofol stationaer verabreichen, aber wuerde diese Aufgabe einem Narkosefacharzt ueberlassen. TN gibt an, dass Propofol nur stationaer im Krankenhaus verabreicht wird und auch dann nur in Intensivstation, oder operationsgeeigneten Raeumen. TN fuehrt ausserdem an, dass Propofol nur in dazu bereitgestellten Raeumen verabreicht wird, mit medizinische Fachpersonal (Personal, dem speziell diese Aufgabe uebertragen wird) und der dazu noetigen Ausruestung. TN gibt ausserdem an, dass ein komplettes Set zur Reanimierung (Defibrilllator etc) bereitzustehen habe und dass sie Propofol ohne die dazu noetige Ausruestung nicht verabreichen wuerde.


    TN mentions Propofol can cause negative effects and that it doesn't have an antidote so that they should be prepared for the worst when giving Propofol before they even start administering it. TN mentions it's a must.
    TN erlaeutert die potentiellen negativen Resultate von Propofolgabe, dass es kein Gegengift gaebe und man daher auf den schlimmsten anzunehmenden Verlauf eingestellt zu sein haette, bevor Propofol ueberhaupt verabreicht wuerde. TN fuegt hinzu, dass dies unbedingt noetig sei.

    Erneutes Kreuzverhoer der Verteidigung/Flanagan


    Verteidigung fragt, ob es einen anderen Einsatzbereich fuer Propofol gaebe ausser chirurgischen Eingriffen unter Vollnarkose und ob TN mit dem Vorgang des "Daemmerschlafes" [Sedierung bei Bewusstsein] vertraut waere. Verteidigung fuehrt an, dass TN Propofol lediglich vertraut waere mit Propofol aus ihrer Erfahrung von geteilter Verantwortung (mit zusaetzlicher Anwesenheit eines Narkosefacharztes) waehrend eines chirurgischen Eingriffs. Verteidigung fragt ob denn auch tatsaechlich keinen Eingriff geben wuerde, waehrend dessen sie das Propofol komplett auf sich selber gestellt geben koenne. TN erwidert dass sie "Propofol nicht verabreichen wuerde, wenn kein ueberwachter, chirurgischer Eingriff stattfindet."
    Verteidigung fuehrt an an, dass dies daran liegen wuerde, dass sie ausserhalb von stationaeren Bedingungen arbeiten wuerde. TN erwidert, dass sie sehr wohl ausserdem des Krankenhaus praktizieren wuerde, aber das sie Propofol niemals ambulant und ausserhalb eines Krankenhaus verabreichen wuerde.

    Verteidiung fragt, welche Propofoldosis sie einem Patienten von MJs Gewicht verabreichen wuerde. TN erlaeutert, dass die abhaengen von mehreren Faktoren abhaengen wuerde und ob weitere Medikamente zur Sedierung genutzt werden.

    Flanagan states Propofol being commonly used outside hospital setting. TN disagrees , Flanagan asks if TN knows Propofol being given at a dentist offices and gastroenterologist, TN says she was not aware of it and never asked what they gave and wasn't interested. TN says that she was only concerned with what is given to her.
    Flanagan erwaehnt dass Propofol haeufig ausserhalb von Krankenhaeusern genutzt werde, was TN bestreitet. Flanagan fragt ob TN wuesste, dass Propofol in Zahnarztpraxen und bei Gastroenterologen verabreicht wuerde. TN erwidert dass ihr das nicht bewusst sei, sie habe die nicht gewusst and haette nie gefragt was verabreicht worden waere. TN gibt an, dass es sie lediglich interessieren wuerde man ihr verabreichen wuerde.

    Erneute Vernehmung durch Staatsanwalt Walgren


    Walgren fragt TN ob sie jemals davon gehoert, dass Propofol jemals in einer Privatadresse verabreicht worden waere, worauf TN erwidert, dass dies das erste Mal sei, dass sie von so etwas gehoert habe.
    Last edited by Pace,MioDolceCuore; 05-10-2011 at 01:05 AM.
    “And the sun and the moon sometimes argue over who will tuck me in at night. If you think I am having more fun than anyone on this planet, you are absolutely correct.” ― Hafez

    “It is one of the commonest of mistakes to consider that the limit of our power of perception is also the limit of all there is to perceive.” C. W. Leadbeater

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  17. #24
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    Default Re: German Translations

    Murray Prozess, Tag 5, 3. Oktober 2011

    (uebersetzt von Milka fuer MJJC)

    Dr. Joanne Prashad (JP) Aussage

    Direktverhoer durch Brazil




    JP ist seit 9 Jahren Internistin in einem Spital in Houston.

    JP wurde gerufen, um einen Patienten fuer eine Operation zu evaluieren, um zu sehen,
    ob der Patient der Operation unterzogen werden kann. JP sieht sich den Patienten
    generell an, deren medizinische Geschichte, macht eine koerperliche Untersuchung und
    sieht sich die medizinische Akte an. Der Patient hatte vor kurzem eine Operation,
    durchgefuehrt von Conrad Murray. Murray hatte einen Stent (endoluminale Gefäßprothese)
    in eine Arterie in seinem Bein eingesetzt, um ein Blutgefaess offen zu halten. Der
    Patient nahm Medikamente (Plavix), der Chirurg und der Narkosearzt hatten deswegen
    Bedenken.

    Der Patient hatte eine offene Wunde am Bein, die bis in den Knochen ging. Wenn sie
    die Operation durchfuehren wuerden, wuerde die Wunde bluten. Die Bedenken waren
    dahingehend, ob der Patient Plavix weiternehmen koennte oder nicht.

    Der Stent wurde vor 4 1/2 Monaten eingesetzt. JP sah, das er Plavix nahm, welches
    generell fuer 6 Monate gegeben wird. Sie musste herausfinden, ob die Gabe unterbrochen
    werden konnte. JP wollte Murray nach seiner Meinung zu dem Patienten befragen und ob
    sie dem Patienten sagen koennte, er solle die Einnahme beenden und dann die Operation
    durchfuehren lassen.

    Brazil fragt nach der medizinischen Akte und ob diese wichtig ist. JP sagt, sie ist
    wichtig, weil sie daraus genaue medizinische Informationen bekommen koennen. Die
    Patienten wissen im Allgemeinen die Details der Medikation und der vorhergehenden
    Eingriffe nicht.

    Sie rief Murray's Ordination an und dort gab man ihr eine Telefonnummer zu einem
    telefonischen Antwortdienst. Sie rief die Ordination nochmals an, man gab ihr eine
    zweite Telefonnummer. JP rief die zweite Nummer an und erklaerte den Grund fuer ihren
    Anruf, und fragte, ob der Patient Plavix weiterhin einnehmen muesste oder ob die
    Einnahme fuer die Operation des Patienten gestoppt werden koennte. Murray sagte sehr
    deutlich, dass der Patient das Medikament fuer 6 Monate einnehmen muesste und dass
    die Operation bis dahin verschoben werden muesste. Murray erklaerte die Dosis des
    Medikaments und seinen Behandlungsplan sehr genau.

    Sie war ueberrascht, dass er ihr die Antwort geben konnte, weil sie ihn aus heiterem
    Himmel angerufen hatte. Generell wuerden Aerzte sagen, dass sie sich die Akte an-
    schauen muessten und dann zurueckrufen wuerden. Murray war im Bilde ueber die Be-
    handlung und darueber, dass das Medikament notwendig war.

    Es war ein kurzes Telefonat um 10:20 Uhr vormittags. Murray hat ihr die Information
    gegeben, die sie brauchte. Sie entschied, die Operation auf spaeter zu verschieben,
    basierend auf der Information, die ihr Murray gegeben hatte.

    Kreuzverhoer durch Chernoff

    Die Verteidigung sagt, dass sich Aerzte in den meisten Faellen nicht an die Patienten
    erinnern wuerden, aber Murray konnte sich erinnern, er wusste ueber die Behandlung
    Bescheid, er kannte die Medikation. Chernoff fragt, ob sie von Murray beeindruckt war,
    sie sagt, dass sie beeindruckt war.

    Nachmittagspause

    Antoinette Gill Aussage

    Direktverhoer




    Sie ist aus Las Vegas, Nevada. Sie kennt Murray seit 10 Jahren. Er wurde ihr von einem
    ihrer Kunden empfohlen. Sie ist Patientin von Murray.

    Mitte Juni bekam sie einen Brief aus Murray's Ordination. Zum Inhalt es Briefes sagt
    sie, es ging um eine laengere Abwesenheit Murray's. Sie rief Murray's Handy am 25.
    Juni um 8:45 Uhr an. Sie hatten eine kurze, normale Unterhaltung. Sie wollte eine
    Empfehlung eines anderen Arztes, aber sie bekam keine.

    Kein Kreuzverhoer



    Consuelo Ng (CN) Aussage

    Direktverhoer




    Sie hat Murray 2003 - 2004 kennengelernt, als Murray ihre Grossmutter behandelt hat.
    CN sagt, Murray half, ihre Grossmutter zu heilen. Sie arbeitete ehrenamtlich fuer
    Murray in seiner Ordination in Las Vegas, und sie arbeitete als Plegerin in einem
    Gruppenheim. Sie ist keine ausgebildete Krankenschwester.

    Sie arbeitete im Juni 2009 staendig ehrenamtlich fuer Murray 5 Tage die Woche. Sie
    arbeitete in der Ordination und machte auch Bueroarbeiten. Sie machte die Ablage,
    beantwortete das Telefon und nahm die Vitalwerte der Patienten.

    Sie kennt den Patienten Robert Russell, der den ECP-Raum benuetzt hat.
    ( http://www.puls.sf.tv/Nachrichten/Ar...nstherapie-ECP ).
    3 andere Frauen haben in Murray's Ordination gearbeitet, Carol, Sarah und Leah. Carol arbeitete
    meistens am Empfang, bei der Patientenannahme, machte die Terminvereinbarung, beant-
    wortete das Telefon, machte die Bewilligungen fuer Versicherung, verifizierte diese
    und uebersah die Ablage der Versicherungen.

    Leah arbeitete im Buero, beantwortete das Telefon und half in der Ordination, wenn
    noetig. Sarah machte dasselbe. Keine von ihnen war ausgebildete Krankenschwester. Sie
    waren keine lizensierten Krankenschwestern. Alle machten, was in der Ordination grade
    gebraucht wurde. Murray hatte auch eine Assistentin, Stacy, sie machte Administration
    und arbeitete von San Diego aus. Stacy machte Bestellungen fuer die Ordination und die
    Lohnabrechnung.

    Murray war eine Woche in Houston und eine Woche in Las Vegas. Die Ordination in Las
    Vegas war auch offen, wenn Murray in Houston war. Wenn Murray in Houston war, wurde
    in der Ordination ECP-Therapie durchgefuehrt und ein Echo-Techniker kam, um
    Echokardiogramme zu machen.

    ECP-Therapie: Sie wuerden die Beine einwickeln, dem Patienten eine Blutdruckmanschette
    anlegen, den Sauerstoff-Level ueberpruefen, den Patienten an die Maschine haengen. Sie
    wuerden den Sauerstoff-Level mit einem Geraet ueberpruefen, das sie an den Finger
    steckten.

    Wenn Murray nicht in der Ordination war, hat er die Ordination taeglich angerufen.
    Wenn Murray in Houston war, hat er halbtaeglich Patienten gesehen. Murray hat keine
    Eingriffe in seiner Ordination durchgefuehrt. Seine Eingriffe fanden immer freitags
    im Spital statt.

    Im Juni 2009 wusste sie nicht, dass Murray in Kalifornien war. Murray hat angerufen,
    um ihnen zu sagen, dass sie die Termine einiger Patienten verschieben sollten.

    Brazil erwaehnt den Brief vom 15. Juni, der an Murray's Patienten geschickt worden
    war, um ihnen mitzuteilen, dass er fuer eine gewisse Zeit die Ordination verlassen
    wuerde. Murray sagte seinen Angestellten vor dem 15. Juni, dass er Michael Jackson's
    persoenlicher Arzt waere. Sie wuerden weiter fuer Murray arbeiten, aber ein anderer
    Arzt wuerde die Ordination uebernehmen, aber das wurde nie arrangiert.

    Am 25. Juni arbeitete sie in der Ordination mit Carol, Leah und Sarah. Murray rief
    in der Ordination an, sie hat nicht mit ihm gesprochen. 11:18 Uhr-Anruf ueber 32
    Minuten. Sie hat nicht mit ihm gesprochen, jemand anderer in der Ordination koennte
    mit ihm gesprochen haben. Es war seine normale Gewohnheit, in der Ordination anzu-
    rufen, wenn er nicht anwesend war.

    Sie gingen Mittagessen, sie haben an dem Tag keine Patienten gesehen. Als sie zurueck
    kamen, bekamen sie einen Anruf von ihrem Zahlungsdienstleister, so fanden sie heraus,
    dass etwas mit Michael Jackson passiert war.

    Kreuzverhoer durch Chernoff


    Die Verteidigung fragt, ob sie eine Vorladung als Zeugin bekommen hatte. Sie sagt "ja".

    Die Verteidigung spricht ueber Murray's Arbeitsplan. Montag und Mittwoch sah er nach-
    mittags Patienten, morgens war er im Spital. Dienstag morgens sah er Patienten, war
    nachmittags im Spital. Freitags nahm er im Spital Eingriffe vor.

    Die Verteidigung spricht darueber, dass Murray in der Ordination anrufen wuerde und was
    sie dort machen wuerden, wenn Murray abwesend war. Sie wiederholt die vorhergehenden
    Antworten.

    Die Verteidigung fragt, warum sie ehrenamtlich fuer Murray gearbeitet hat. Sie sagt,
    weil sie lernen und erfahren wollte, wie ist es, als medizinische Assitentin zu
    arbeiten. Sie hat gesehen, wie Murray ihre Grossmutter behandelt hat.

    Chernoff fragt: "War es ueblich fuer Murray, sich mit seinen Patienten anzufreunden?"
    Sie sagt "ja". Die Patienten hatten eine Bindung an Murray? Sie sagt "ja".

    Sie hoerte auf, fuer Murray zu arbeiten wegen dem, was passiert ist, Murray hat
    seine Ordination aufgrund dessen, was mit Michael Jackson passiert ist, geschlossen.
    "Einspruch" - "Stattgegeben".

    Murray hatte mit allen Mitarbeitern gleichzeitig gesprochen und ihnen gesagt, dass er
    eine Zeitlang nicht anwesend sein wuerde, weil er mit MJ auf Tour gehen wuerde. Sie
    waren alle aufgeregt, "weil es Michael Jackson war und jeder kennt Michael Jackson".
    Murray hat ihnen gesagt, er waere gegen Ende des Jahres zurueck.

    Bridgette Morgan Aussage

    Direktverhoer durch Brazil




    Sie hat Murray 2003 kennengelernt, in gesellschaftlichem Rahmen. Sie hatte seither
    eine Beziehung/Freundschaft mit Murray. Murray hat ihr gesagt, dass er Michael
    Jackson's persoenlicher Arzt ist.

    Sie hat Murray am 25. Juni 2009 angerufen, um 11:26 Uhr. Murray hob nicht ab.

    Kreuzverhoer der Verteidigung

    Sie lebt seit 1998 in LA.

    Nochmaliges Direktverhoer durch Brazil


    Sie hat Murray in Las Vegas kennengelernt.
    Last edited by Milka; 24-10-2011 at 12:42 PM.
    Originally Posted by cmstrike
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    Default Re: German Translations

    edit...
    Last edited by Speechless09; 04-10-2011 at 09:27 PM.
    [SIGPIC]https://lh6.googleusercontent.com/-lFEbX82qI8Y/T48d7iOIiWI/AAAAAAAAAuY/J0dA8uBBqD8/s800/MJ_01_MJ%25201992%2520Disney%2520store.jpg [/SIGPIC]

    "In a world filled with despair, we must still dare to dream"

    "A star can never die. It just turns into a smile and melts back into the cosmic music, the dance of life." – Michael Jackson


    Michael J. Jackson you'll be missed.

  20. #26
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    Default Re: German Translations

    Murray Prozess, Tag 6, 4. Oktober 2011

    (uebersetzt von Milka fuer MJJC)

    Stacey Ruggels (SR) Aussage

    Direktverhoer durch Brazil




    SR hat fuer Murray seit 1997 gearbeitet. 25. Juni, Telefonat um 10:34 Uhr - sie hat
    fuer 8 1/2 Minuten mit Murray gesprochen. Um 11:07 Uhr rief sie Murray zurueck. Sie
    sprach nochmals mit ihm.

    Kreuzverhoer durch Chernoff

    Die Verteidigung fragt, worum es in dem Telefonat ging. SR sagt, sie rief Murray an,
    um ihm mitzuteilen, dass sie die Email verschickt hatte. Es war ein kurzes Telefonat.

    Die Verteidigung fragt, ob sie Murray im Jahr 2005 geholfen hat, eine Ordination in
    Houston zu eroeffnen. Murray wollte eine Ordination im Gedenken an seinen Vater er-
    oeffnen. Ihre Aufgabe war es, sich nach einem Ort fuer die Ordination umzusehen. Sie
    haben die Ordination am 10. Juli 2006 eroeffnet.

    Nachdem die Ordination in Houston eroeffnet worden war, war er jede zweite Woche dort,
    eine Woche in Houston, eine Woche in Las Vegas.

    Die Art der Patienten in Houston waren Leute mit niedrigem Einkommen, die sich Arzt-
    besuche nicht leisten konnten. Die Ordination in Houston war stark besucht, Murray
    hatte viele Patienten. Murray hat von der Ordination in Houston nicht profitiert,
    das Einkommen dieser Ordination war minimal.

    SR hoerte im April 2009, dass Murray fuer Michael Jackson arbeiten wuerde. Sie war
    darin involviert, einen anderen Kardiologen als Ersatz fuer Murray zu finden.

    Nochmaliges Kreuzverhoer durch Brazil

    Brazil fragt, wieviele Ordinationen Murray im Juni 2009 hatte. Murray hatte nur 2
    Ordinationen, eine in Las Vegas und eine in Houston.

    Michelle Bella Aussage

    Direktverhoer durch Brazil




    Bella lernte Murray im Februar 2008 kennen. Sie traf ihn in Las Vegas in einem Club,
    in dem sie arbeitete. Murray gab ihr seine Telefonnummer. Sie rief Murray an. Murray
    rief sie auch an. Murray schickte ihr Textnachrichten und sie schickte ihm Textnach-
    richten.

    Am 25. Juni 2009 schickte ihr Murray eine Textnachricht. Am 16. Juni 2009 hat sie
    eine Voicemail von Murray erhalten.

    Brazil will die Voicemail vom 16. Juni vorspielen - Einspruch. Sidebar (Gespraech
    der Anwaelte mit dem Richter ausser Hoerweite der Jury).

    Brazil fragt, ob Murray ihr gesagt hatte, dass er Arzt ist. Sie sagt "ja". Murray
    hat auch in der Voicemail gesagt, dass er fuer MJ arbeitet. Die Verteidigung fragt,
    er hat in der Voicemail gesagt, er hoffe, sie in ihrem Club treffen zu koennen? Sie
    sagt "ja", aber die Antwort wird gestrichen.

    Kein Kreuzverhoer

    Sade Anding (SA) Aussage

    Direktverhoer durch Brazil




    Sie lebt in Houston, Texas, und hat als Kellnerin gearbeitet. Murray gab ihr seine
    Telefonnummer, als sie sich im Februar 2009 kennenlernten. Nach dem ersten Treffen
    und Telefonat verbrachten sie Zeit miteinander und telefonierten immer wieder
    miteinander. Sie tauschten auch Textnachrichten aus. Sie hatten regelmaessigen
    Kontakt und lernten einander besser kennen.

    Am 25. Juni 2009 rief Murray sie an. Sie war in Houston. Der Anruf fand um 11:51 Uhr
    statt. Murray sagte: "Hallo, hier ist Conrad Murray. Wie gehts Dir?" Sie fragte, wie
    es ihm ginge und sagte: "Wir haben uns schon laenger nicht gesprochen." SA hatte
    Murray im Mai in Houston getroffen, und sie gingen Abendessen. Murray sagte: "Nun ...",
    dann folgte eine Pause. SA sagte: "Lass mich Dir von meinem Tag erzaehlen." Murray
    antwortete nicht. Sie stellte dann fest, dass Murray nichts mehr am Telefon sagte. SA
    sagt, nach 5 oder 6 Minuten Telefonat stellte sie fest, dass Murray nicht mehr ant-
    wortete. SA sagte: "Hallo? Hallo?" Aber sie hoerte nichts. Sie presste das Telefon an
    ihr Ohr und hoerte Stimmgemurmel. Es klang, als waere Murray's Handy in seiner Tasche.
    Sie hoerte auch jemanden husten.

    Sie erkannte die murmelnde Stimme nicht. Sie sagte mehrere Male: "Hallo, hallo, bist
    Du da, hallo?" Sie bekam keine Antwort von Murray. SA hing dann auf und versuchte,
    zurueck zu rufen und hat mehrere SMS geschickt, aber bekam keine Antwort. SA hoerte
    spaeter, dass Michael gestorben war.

    Brazil versucht, nach dem naechsten Telefonat zu fragen, das sie mit Murray hatte,
    nachdem Michael gestorben war - Einspruch. Sidebar.

    Am 23. Juli 2009 sagte ihr ihr Vater, dass LAPD-Kriminalbeamte in Houston waeren,
    um mit ihr zu sprechen. Sie rief Murray an und sprach mit ihm. Sie erzaehlte ihm,
    dass LAPD-Kriminalbeamte mit ihr sprechen wollten. Murray sagte: "Warum rufen sie
    Dich an? Es tut mir leid, dass sie Dich kontaktiert haben. Ich gebe Dir die Telefon-
    nummer meines Anwalts. Stell sicher, dass mein Anwalt anwesend ist, wenn Du mit dem
    LAPD sprichst."

    Kreuzverhoer durch Chernoff

    Chernoff bespricht das Telefonat vom 25. Juni. Chernoff fragt, ob die Stimmen, die
    sie gehoert hat, Murray's Stimme gewesen sein koennte. SA antwortet "ja". Die Ver-
    teidigung fragt, wie lange sie am Telefon geblieben war, nachdem sie bemerkt hatte,
    Murray antwortete nicht. SA sagt, 3 bis 4 Minuten.
    Last edited by Milka; 24-10-2011 at 12:43 PM.
    Originally Posted by cmstrike
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    Default Re: German Translations

    Murray Prozess, Tag 6, 4. Oktober 2011


    Zeugenaussage von Nicole Alvarez (NA)





    Direktverhör durch Brazil

    NA traf CM im Jahre 2005 in einem Club in Las Vegas. Sie tauschten ihre Telefonnummern aus und blieben in Kontakt. Ein paar Monate später ging ihre Beziehung über eine Freundschaft hinaus. Sie war in einer Beziehung mit CM im Jahre 2009 und hat im März 2009 einen Sohn geboren. Sie hat dort in ihrem Appartment für 3 - 4 Jahre gewohnt.

    CM erzählte ihr, dass er MJ’s persönlicher Arzt im Jahre 2008 war. NA sagte, dass sie interessiert und aufgeregt darüber war, zu hören, dass CM MJ’s Arzt war. NA sagte, dass sie keine Fragen stellte, da sie CM’s Beruf respektierte.

    NA sagt, dass sie MJ um das Jahr 2008 herum traf. Sie wurde bekanntgemacht durch CM. CM arrangierte das Treffen als eine Überraschung für NA. Sie war sprachlos, als sie MJ traf. Sie traf MJ in seinem Haus. Zu der Zeit, als sie MJ traf, war er der einzige Patient von CM, den sie getroffen habe. NA sagte, dass sie nach MJ’s Tod traf einige von CM’s Patienten in Houston traf.
    NA sagte, dass sie CM 2 – 3 mal zu MJ’s Haus begleitet habe. MJ wünschte ihren Sohn zu sehen. Sie ging zu MJ’s Haus nach März 2009.

    NA wusste, dass CM in Las Vegas und Houston Praxen hat. NA sagte,CM habe nicht erwahnt, eine Arztpraxis in Kalifornien zu haben.

    NA sagte, dass sie noch immer mit CM zusammen lebe. Im Jahre 2009 wohnte CM in ihrer Wohnung und habe ihre Miete von $2500 bezahlt und unterstütze sie finanziell. NA sagte, dass sie eine Schauspielerin sei. Brazil fragte, wo NA in Mai und Juni 2009 gearbeitet habe. NA sagte, dass sie hauptsächlich ihr eigenes Instrument sei und zu Castings und Konzerten gehe um ihre Kunst zu verfeinern.

    April 2009. CM wohnt bei NA aber nicht auf Vollzeitbasis. CM hielt seine Praxen aufrecht und sie wusste, dass CM MJ’s persönlicher Arzt gewesen sei. CM sei abends gegangen, um zu MJ zu fahren. NA habe gewusst, dass CM für MJ gearbeitet habe, sie habe nicht gewusst, in welchem Umfang.
    CM’s Routine. CM sei ca 9.00 Uhr abends gegangen und sei am Morgen zurückgekehrt – manchmal wurde es früher Morgen (6-7 Uhr morgens) und später begann er, um ca. 8-9-10 Uhr morgens zurückzukehren. CM war sehr häufig fort mit ein paar freien Tagen ausgenommen.
    Mai 2009. CM Aktivitäten seien ähnlich wie im April 2009 gewesen. NA sagte, wenn sie CM anrief, während er bei MJ arbeitete, seien die Telefonate kurz gewesen. Im Juni 2009 sei CM’s Zeitplan ähnlich gewesen. NA habe gewusst, dass MJ dabei war, fertig für seine Konzert Tour zu werden. NA habe CM nicht zu der Show und den Proben befragt, da sie dachte, sie würde die Show sehen, da sie CM nach London begleiten würde. Sie habe erfahren, dass sie im März 2009 nach London reisen würden.

    NA sagte, dass ihr die Verhandlungsdetails nicht bekannt gewesen seien, aber sie habe gewusst, dass Orte für sie anrrangiert worden seien, wo sie leben würden. NA sagte dass sie sich nicht daran erinnern könne, CM’s Vertrag per Fax erhalten zu haben. Brazil erinnerte sie an die Voranhörung, in der sie gesagt habe, dass sie den AEG Vertrag gesehen habe. NA sagte, dass sie nie die Details gelesen habe. Brazil ging zur Aussage in der Voranhörung über und las vor, dass NA ein Fax erhalten habe und sich den Vertrag angesehen habe und gewusst habe, dass CM $150,000 verdienen würde. NA sagte, dass sie sich jetzt nicht an diesen Moment erinnern könne. NA sagte, falls sie gesagt habe, dies sei passiert, dann werde es der Wahrheit entsprechen.

    NA habe nicht gewusst, wann sie nach London reisen würden. NA habe gewusst, dass sie im Laufe des November gereist wäre.

    Vormittagspause

    Fortsetzung des Direktverhöres

    April, Mai, Juni habe CM mit in NA’s Appartement gewohnt und stellte ärztliche Versorgung für MJ bereit. Um die gleiche Zeit wurden Pakete, die an CM adressiert waren, zu ihrem Haus geliefert. CM habe ihr erzählt, dass er Pakete erwarte. CM habe ihr nicht erzählt, was sich in diesen Paketen befinde. NA sagte, dass sie nicht weiß, was die Pakete enthalten haben. CM erhielt auch Mailverkehr an ihre Adresse. Einige Pakete wurden an ihrer Tür abgestellt und manchmal wurden sie im gemeinschaftlichen Bereich hinterlassen. NA habe sichergestellt, dass CM gewusst habe, dass er ein Paket erhalten habe.

    Brazil bringt die Empfangsscheine von Fedex als Beweis ein – datiert vom 8. April, 29. April, 1. Mai, 13. Mai, 15. Mai, 11. Juni und 16. Juni.



    Juni 25. 1:08 Uhr mittags. CM habe nach NA’s Hausnummer gefragt.CM habe ihr erzählt, dass er mit MJ auf dem Weg zum Krankenhaus sei. CM habe sie nicht aufregen wollen. Sie habe einen Telefonanruf von CM am späten Nachmittag erhalten. CM sei zu ihrem Haus am späten Nachmittag gekommen.

    Kein Kreuzverhör durch die Verteidigung



    Zeugenaussage von Tim Lopez (TL)




    Direktverhör durch Brazil


    Tim Lopez Pharmazeut und Eigentümer der Applied Apotheke. Die Applied Apotheke ist eine Spezialapotheke und macht ‘Mischungen’.

    TL erhielt in November 2008 einen Telefonanruf von CM. CM erzählte, dass er einen Patienten mit Vitiligo habe und dieser benötige Benoquine. TL musste nach den Rohmaterialien sehen, um zu sehen, ob er das Benoquine machen kann. TL erzählte CM, dass er nachsehen würde und ihm eine Rückantwort geben würde. Während ihr Büro umgezogen sei, habe TL CM’s Information verloren und nie zurückgerufen.

    März 2009. TL erhielt ein Telefonat von CM. CM habe gefragt, warum TL ihn nicht zurückgerufen habe. TL erzählte ihm, dass sie mitten im Umzug gewesen seien und er CM’s Information verloren habe. TL erhielt seine Kontaktinformation und versprach, dass sie in Kontakt bleiben würden.

    TL sah nach der Zusammensetzung, um Benoquine herzustellen. CM fragte danach, in welcher Stärke TL die Créme herstellen könne. Er habe gesagt, er könne die Standardstärke 20 % herstellen. TL habe gesagt, dass sie 40 30gr Tuben herstellen könnten. CM gab eine Bestllung auf. CM wurde darüber hinaus über Vorbestellungen informiert und das er eine Vorauszahlung leisten müsse. CM habe gesagt, dass er viele Amerikaner afrikanischer Abstammung als Patienten habe, die an Vitiligo leiden würden und dies sei eine Basisprüfung, um zu sehen, wie die Medizin wirke. CM erzählte, dass er mehrere Kliniken habe und die Créme in Übersee auch benötige. CM habe zu TL’s Büro zu kommen, diese abzuholen und mit einem Scheck über $1,200 zu zahlen.




    CM stellte für TL den Kontakt mit seiner Arztpraxis in Las Vegas her und er gab ihm seine DEA Lizenz Nummer und die Nummer seiner medizinischen Lizenz.
    TL führte aus, dass die Créme für eine ‘Basisprüfung’ und unter ärztlicher Kontrolle angefordert worden sei – er habe nicht den Namen des Patient kennen müssen. TL sagte, dass er den Namen des Patienten kennen müsse, falls die Créme für den Hausgebrauch verschrieben werde.


    Als CM kam, um die Créme abzuholen, diskutierte er, ob die Créme zu seinem Büro geliefert werden könne. TL habe gesagt, sie könnten. TL sagte auch, dass sie für zukünftige Bestellungen eine Kreditkarte benötigen würden. CM habe ihm seine Kreditkartennummer gegeben.

    April 2009. CM rief TL an und sagte, dass er mit der Créme glücklich sei. CM fragte, ob die Apotheke in der Lage sei, andere Dinge für seine Büros zu bestellen. CM fragte ihn danach, den Preis und die Verfügbarkeit von normaler Salzlösung IV Beutel und Propofol.

    TL sagte, dass er bisher nie Propofol verkauft habe, bevor CM ihn danach gefragt habe. CM wünschte 100ml und 20ml Größen. TL fand die Preisinformation für Propofol. CM gab am 6. April telefonisch eine Bestellung auf. 10 Flaschen mit 100ml Propofol und 25 Flaschen mit 20ml Propofol.

    Die erste Lieferung wurde zu CM’s Büro in Vegas geschickt. CM nahm einige Teile heraus und fragte danach, ob der Rest an sein Büro in LA geliefert werden könne.
    Bestellung vom 28. April. 40 Flaschen mit 100ml Propofol und 25 Flaschen mit 20ml Propofol

    Mittagspause
    Last edited by Speechless09; 05-10-2011 at 10:40 PM.
    [SIGPIC]https://lh6.googleusercontent.com/-lFEbX82qI8Y/T48d7iOIiWI/AAAAAAAAAuY/J0dA8uBBqD8/s800/MJ_01_MJ%25201992%2520Disney%2520store.jpg [/SIGPIC]

    "In a world filled with despair, we must still dare to dream"

    "A star can never die. It just turns into a smile and melts back into the cosmic music, the dance of life." – Michael Jackson


    Michael J. Jackson you'll be missed.

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    Default Re: German Translations

    Murray Prozess, Tag 6, 4. Oktober 2011

    Tim Lopez Aussage

    Nachmittag

    Direktverhoer durch Brazil - Fortsetzung


    Am 30. April fragt Murray nach der Lieferbarkeit von Lorazepam und Midazolam in
    injizierbarer Form. Lorazepam ist auch in Tablettenform erhaeltlich. Bestellt 10
    Ampullen 10 ml Lorazepam und 20 Ampullen 2 ml Midazolam.

    In den ersten 2 Wochen im Mai bespricht Lopez diverse Produkte mit Murray. Murray
    hatte ein Anliegen mit der Basis von Benoquin, er wollte es weniger fettig haben.
    Lopez sagte ihm, er koenne mehrere Formeln herstellen. Murray fragte auch, ob
    es in groessere Packungen gefuellt werden koennte. Und er wollte eine Verpackung,
    die besser aussieht.

    Murray wollte etwas, um Energie zu staerken. Er wollte keine Narkotika oder ver-
    schreibungspflichtige Medikamente, er wollte ein natuerliches Produkt. Murray sagte,
    dies waere fuer Wachheit und Energie. Lopez sagte, er wuerde sich danach umschauen.

    Murray sagte, seine Patienten wuerden sich ueber Schmerzen bei Injektionen be-
    schweren. Murray wollte ein Betaeubungsmittel fuer aeussere Anwendung, eine Creme,
    die nur Lidocain enthaelt. Lopez mischte ihm etwas, das 2 % Lidocain enthielt.
    So eine Salbe wird dazu verwendet, sie vor der Injektion auf die Haut zu reiben.

    Bestellung am 12. Mai - 40 Ampullen mit 100 ml Propofol, 25 Ampullen mit 20 ml
    Propofol. 20 Ampullen mit 2 ml Midazolam. 10 Ampullen mit 0,5 ml Flumazenil.
    Lidocain-Salbe mit 30 g.

    Am 14. Mai spricht Lopez mit Murray ueber die Lidocain-Salbe. Murray bekam nicht
    die erwuenschte Wirkung mit 2 % und wollte, dass er die Staerke auf 4 % erhoeht.
    Murray fragte nach dem Energie-Medikament. Lopez schlug ihm mehrere Produkte vor
    und stimmte zu, noch mehr Recherche zu machen. Lopez sagte auch, er wuerde die
    Basis fuer die Benoquin-Creme veraendern und ihm 3 Muster schicken, damit Murray
    das auswaehlen koennte, das er haben moechte. Murray fragte Lopez nach Hydrochinon-
    Creme (verwendet fuer Vitiligo), Murray war an einem Muster interessiert.

    Lopez fuhr an dem Wochenende zum LA-Flughafen. Um Murray die Lieferkosten zu er-
    sparen, bot er an, die Lieferung selbst in Murray's Ordination in LA abzugeben.
    Murray sagte, das waere nicht notwendig und er koennte die Lieferung einfach
    schicken, so, wie er es immer gemacht hatte.

    Bestellung am 14. Mai - Lidocain-Salbe 4 %.

    Am 1. Juni hatten sie nochmals ein Gespraech ueber die Energie-Mischung. Murray
    bat Lopez, ihm einige Muster zu schicken, damit er sie ausprobieren kann. Lopez
    schickte diese mit der Bestellung vom 10. Juni.

    Bestellung vom 10. Juni - 25 Ampullen mit 30 ml Lidocain, 40 Ampullen mit 100 ml
    Propofol, 50 Ampullen mit 20 ml Propofol, 20 Tuben mit 60 g Hydrochinon, 20 Tuben
    mit 60 g Benoquin.

    15. Juni - Murray sagte, er waere mit der Energie-Mischung zufrieden. 10 Ampullen
    mit 10 ml Lorazepam, 20 Ampullen mit 2 ml Midazolam. 12 Infusionsbeutel mit Koch-
    salzloesung zu je 1000 ml.

    Murray hat ihm nie erzaehlt, dass er Michael Jackson's Arzt ist. Murray hat nie
    Namen von Patienten erwaehnt.

    23. oder 24. Juni - Lopez sprach mit Murray am Telefon. Wegen lautem Hintergrund-
    laerm konnte er nicht hoeren, was Murray sagte. Lopez sagte, er wuerde ihn zurueck-
    rufen. Lopez rief Murray nicht zurueck. Am 25. Juni hoerte er, dass Michael Jackson
    gestorben war.

    Brazil fragt, wieviel Propofol-Ampullen Murray insgesamt bestellt hatte. 225 Ampullen
    mit Propofol. 20 Ampullen mit Lorazepam. 60 Ampullen mit Midazolam.

    Kreuzverhoer durch Gourjian

    Lopez ueberpruefte die DEA-Nummer ( http://de.wikipedia.org/wiki/Drug_En...Administration ).
    Nichts lies die Alarmglocken schrillen. Murray war autorisiert, diese Bestellungen zu
    taetigen.

    Benoquin ist kein Rauschmittel ("controlled substance" - "kontrollierte Substanz").
    Propofol ist kein Rauschmittel.

    Gourjian fragt, ob es eine Regulierung gibt, Lopez sagt, er darf nur an Kliniken
    und/oder Spitaeler liefern. Lopez sagt, er weiss von keinen Regulierungen.

    Gourjian versucht zu fragen, was Lopez' Bote, der die Lieferungen gemacht hat, ueber
    Murray gesagt hatte (positive und nette Dinge). Es gibt einen Einspruch wegen
    Hoerensagen, diesem wird stattgegeben.

    Gourjian fragt, wenn Medikamente fuer den Gebrauch in einer Ordination bestimmt sind,
    werden ihm nicht die Namen der Patienten bei der Bestellung gesagt. Lopez sagt "ja",
    weil sie bei der Bestellung nicht wuessten, wer die Patienten sein werden. Gourjian
    fragt, ob das auch fuer prominente Patienten gilt.

    Nochmaliges Direktverhoer durch Brazil


    Spricht ueber Schweigepflicht. Fragt, wenn ihm ein Arzt die Identitaet eines Patienten
    mitteilt, wuerde er das vertraulich behandeln. Lopez sagt "ja".

    Gericht endet heute frueher aufgrund von Terminproblemen.
    Last edited by Milka; 05-10-2011 at 07:33 PM.
    Originally Posted by cmstrike
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    Default Re: German Translations

    Murray Prozess, Tag 7, 5. Oktober 2011

    (uebersetzt von Milka fuer MJJC)

    Sally Hirschberg (SH) Aussage

    Direktverhoer durch Walgren




    SH sagt, sie arbeitet fuer SeaCoast Medical, ein Grosshaendler fuer medizinische und
    pharmazeutische Produkte, sie verkaufen medizinische Produkte. SH sagt, sie ist im
    Kundenbereich taetig und arbeitet dort seit 10 Jahren. SH sagt, sie haben eine
    Kundenakte mit medizinischen Bestellungen fuer Conrad Murray.

    Sie sagt, die Akte geht auf den Namen Conrad Murray mit der Adresse Flamingo Road
    in Las Vegas. SH sagt, in der Akte wird eine Consuelo Ng erwaehnt, die Conrad Murray
    vertreten hat. SH sagt, die Akte wurde im Dezember 2006 angelegt, und die Adresse
    war immer die Adresse in Las Vegas. SH sagt, dass am 16. Dezember 2008 eine Be-
    stellung gemacht worden ist, und dann gab es keine Aktivitaet bis zum 14. 4. 2009.
    SH sagt, obwohl es keine Aktivitaet gab, fanden Telefonate zwischen ihr und Connie
    Ng statt, in denen Murray nach einem Infusions-Set fragen liess. SH sagt, am 25. 3.
    2009 fragte Murray durch Ng nach dem Safe Site Infusions-Set. SH sagt, am 26. 3. 2009
    wurde eine Kreditkarte fuer den Kunden abgelehnt, deshalb wurde das Infusions-Set
    nicht verschickt. SH sagt, am 31. 3. 2009 war das Problem mit der Bezahlung noch nicht
    geloest. SH sagt in Bezug auf die Infusions-Sets, dass 24 Stueck in einer Packung
    sind.

    SH sagt, am 13. 4. 2009 sprach sie mit Ng, Ng bat sie, die Infusions-Sets an eine
    Wohnadresse in Kalifornien zu schicken, SH lehnte das ab und meinte, ihrer Ansicht
    nach liess das Alarmglocken schrillen. SH sagt, eine Rechnung vom 14. 4. 2009 zeigt,
    dass die bestellten Produkte folgende waren: eine Packung mit Kochsalzloesung
    (Anm. Infusionsbeutel?), eine Blutdruckmanschette, Zubehoer fuer die Blutdruck-
    manschette, Zubehoer fuer Infusions-Sets, ein Schlauch (Anm. oder Zubehoer dazu, unklar
    fuer mich im engl. Original), Injektionsnadeln der Groesse 20 - 1 Inch 3cc, IV-Katheder
    der Groesse 25 (50 in einer Schachtel), eine Art Verbandsmaterial, eine Packung 30
    cc-Spritzen (40 in einer Packung), IV-Katheder, Ultraschall-Equipment, "electrode gauze"
    (wird an EKG-Maschine angeschlossen), Alkoholtupfer, Gaze-Schwamm, Abdecktuch (Stofftuch,
    mit dem der Patient bedeckt wird), Infusionsbeutel mit Kochsalzloesung (48). Diese Be-
    stellung wurde ueber eine Kreditkarte lautend auf Conrad Murray abgewickelt. SH sagt,
    dass Latex-Handschuhe, IV-Zubehoer fuer die Infusions-Sets, "XL administration sets"
    (Anm. fuer mich unklar, was das sein soll), Untersuchungspapier fuer das Bett und
    Untersuchungshandschuhe ebenfalls bestellt wurden.

    SH sagt, am 16. 4. 2009 wurden 25 Stueck Lidocain 1 % verschickt. SH sagt, am 21. 4.
    2009 wurde bestellt: eine Blutdruckmanschette mit Zubehoer, Medex Injektions-Adapter,
    IV-Katheder, IV-Pumpen-Set, verschickt am 24. 4. 2009. SH sagt, am 12. 5. 2009 wurden
    25 Stueck Lidocain 1 %, noch mehr Medex T-Anschluesse, eine Blutdruckmanschette fuer
    Kinder, Klebeband (Anm. vermutlich, unklar), Aderpressen, noch mehr Medex Katheder,
    Blutdruckmanschette fuer Erwachsene verschickt. SH sagt, dass die Blutdruckmanschette
    in einer Plastiktasche verpackt ist, und diese in einer weissen Schachtel, hergestellt
    von Starline. SH sagt, Alkoholtupfer, 10 cc-Spritzen (100 in einer Schachtel),
    Infusionsbeutel mit Kochsalzloesung, 10 cc-Spritzen (Anm. unklar im engl. Original,
    ich nehme an, es sind Nadeln gemeint) der Groesse 22 (100 in einer Schachtel) und
    hypodermische Nadeln (50 in einer Schachtel) wurden bestellt.

    SH sagt, am 19. 5. 2009 betellte Murray weitere Infusions-Anschluesse, ein
    Blutdruckmessgeraet fuer Kinder, IV-Katheder (50 in einer Schachtel), Urinauflagen,
    externe Katheder medium fuer Urinsammlung und Urinsammelbeutel.

    SH sagt, am 1. Juni 2009 wurden eine Ambu-Bag und einAtemwegs-Kit bestellt. SH sagt,
    das war das erste Mal, dass eine Ambu-Bag bestellt worden war, und dass ein
    Atemwegs-Kit 2,02 Dollar pro Stueck kostet. Auf Nachfrage antwortet SH, dass
    6 Atemwegs-Kits in einer Packung enthalten sind.

    SH sagt, am 15. 6. 2009 sprach sie mit Ng ueber Urinbeutel, Ng wollte kleine Urin-
    beutel, und SH sagte ihr, dass ihr nicht bekannt waere, dass so kleine Urinbeutel
    hergestellt werden. SH sagt, sie sprach spaeter mit Ng, die den Fabrikanten direkt
    kontaktiert hatte, und herausfand, dass kleine Urinbeutel nicht hergestellt werden.
    SH sagt, am 22. 6. 2009 gibt es eine Rechnung ueber Bestellung von "catheters
    external wide band (small)" (Anm. mir leider voellig unklar, was das ist), wurde
    bestellt, aber nicht verschickt, Urinbeutel, die verschickt wurden, Urinbeutel fuer
    Katheder (medium) wurden bestellt, aber nicht verschickt. SH sagt, sie haette Ng
    gesagt, dass hoehere Kosten entstehen wuerden, da Ng die Bestellung ueber Nacht
    geschickt haben wollte.

    SH sagt, dass sie am 26. 6. 2009 um 9:26 Uhr PST (Pacific Standard Time) mit Ng
    gesprochen hat und die Bestellung auf Ng's Bitte hin storniert hat.

    Kreuzverhoer durch Chernoff

    SH sagt, Murray's Firma, Global CardioVascular, war seit 2006 Kunde von SeaCoast.

    SH sagt, es ist nicht ungewoehnlich fuer Murray's Praxis, Lidocain oder Infusions-
    pumpen-Sets zu bestellen, aber nicht sehr haeufig.

    SH sagt, ihre Akte geht zurueck bis Juli 2007. SH sagt, am 20. 7. 2007 wurde ein
    Horizon Pumpen-Set bestellt, und das ist dasselbe Set wie jenes, das am 24. April
    2009 bestellt wurde. SH sagt, am 5. Oktober 2007 wurde ebenfalls ein Horizon
    Pumpen-Set bestellt, dasselbe wie am 24. 6. 2008. SH sagt, bei manchen Artikeln
    kann sie auf einen Blick feststellen, was das ist, bei anderen kann sie das nicht.

    SH bestaetigt nochmals, dass am 25. April und am 12. Mai (Anm. 2009?) IV-Sets
    bestellt worden waren, und dass 50 in einer Packung sind.

    Anmerkung: Wer die Datumsangaben ueberpruefen moechte, sollte ich mich da oder dort
    vertippt haben, hier ist das englische Original:


    http://www.mjjcommunity.com/forum/th...=1#post3503932
    Last edited by Milka; 24-10-2011 at 12:44 PM.
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    Default Re: German Translations

    Murray Prozess, Tag 7, 5. Oktober 2011

    (uebersetzt von Milka fuer MJJC)

    Stephen Marx (SM) Aussage

    Direktverhoer durch Walgren




    SM sagt, er hat im Juni 2009 in einem Labor fuer Computerforensik fuer die DEA gearbeitet.
    SM sagt, zu dem Zeitpunkt hatte er dort seit 5 1/2 Jahren gearbeitet. SM fuehrt aus, dass
    er mit dem iPhone vertraut ist und dass es im Prinzip ein mobiler Computer ist. SM sagt,
    dass er Murray's iPhone analysiert hat.

    SM sagt, dass er am 28. Juli 2009 eine forensische Analyse an dem Telefon durchgefuehrt
    hat. Er fuehrt aus, dass er Screenshots auf dem Telefon gefunden hat, und zwar mit dem
    Datum 25. Juni 2009, der erste Screenshot zeigt, dass das Telefon um 7:03 Uhr morgens
    fuer Daten angeschaut worden war. SM sagt, der Screenshot um 9:45 Uhr vormittags zeigt
    an, dass das Telefon nochmals fuer Daten angeschaut worden war. Weiters fuehrt er aus,
    der Screenshot zeigt, dass Connie Ng am 25. Juni 2009 Emails an Murray's Telefon ge-
    schickt hat. SM sagt, er war in der Lage, den Inhalt dieser Emails zu ermitteln.

    SM sagt, es gab eine Email gesendet von Connie Ng an Conrad Murray, erkennbar durch
    einen Screenshot auf Murray's iPhone, gesendet um 17:33 Uhr am 24. Juni 2009, Betreff
    war "Omar Arnold - Anmerkungen zum Verlauf" (Omar Arnold - Progress Notes). SM sagt,
    dass der Inhalt der Email Attachments und folgende Anmerkung enthielt: "Hier sind die
    Notizen zu seinem Verlauf, lassen Sie mich bitte wissen, wenn Sie es nicht oeffnen
    koennen." SM sagt, das Attachment sind handgeschriebene Notizen mit verschiedenen
    Datumsangaben, 19. 11. 2008 - Schlafstoerungen, Angstzustaende; Dezember 2008, Maerz
    2007, mit Notizen als Attachments. SM sagt, dass eine medizinische Akte fuer Omar
    Arnold zu sehen ist, diverse handgeschriebene Notizen, inklusive "primaerer Arzt
    MD Conrad Murray" und c/o, das fuer "complained of" - "hatte folgende Beschwerden"
    steht. SM sagt, dass auch andere handgeschriebene Notizen und Daten ersichtlich sind,
    inklusive einer mit dem Datum 1. 1. 2007 und aus dem letzten Attachment sind hand-
    geschriebene Notizen ersichtlich, aber ohne Datum.

    SM sagt, die naechste Email von Connie Ng an Conrad Murray wurde am 24. 6. 2009
    um 17:34 Uhr geschickt - Omar Arnold - 2D - Echo. SM sagt, das Datum des Berichts
    ist 17. 1. 2007, ein anderer Bericht hat das Datum 26. 3. 2007 mit dem Titel "Echo-
    kardiograph". SM sagt, die naechste Email hat den Betreff "MRI Paul Forance" mit
    dem Inhalt, dass Ng die MRI-Ergebnisse von Forance hat. SM sagt, in der naechsten
    Email geht es um ein weiteres MRI mit dem Datum 13. 11. 2007. SM sagt, die naechste
    Email ist von Connie Ng an Murray, der Betreff ist Omar Arnold Medikations-Protokoll
    ("Omar Arnold Medication Log"), gesendet am 24. 6. 2009 um 17:38 Uhr.

    SM sagt, Murray's iPhone hat am 25. 6. 2009 um 5:54 Uhr morgens eine Email empfangen.
    SM sagt, dass die Email gelesen worden ist. SM sagt, dass die Email von Bob Taylor
    war und mit "Hi Conrad" beginnt, und dass die Email eine Londoner Telefonnummer und
    eine Londoner Adresse enthaelt.

    SM sagt, in der Email geht es um die Gesundheit, Presseberichte ueber den Kuenstler,
    und um vollstaendige Auskunft fuer eine Versicherungspolizze fuer Michael Jackson.

    SM sagt, dass am iPhone ersichtlich ist, dass Murray die Email von Bob Taylor be-
    antwortet hat, und zwar am 25. 6. 2009 um 11:17 Uhr und der Inhalt waere folgender:

    "Lieber Bob, ich habe Deine Email erhalten. Ich habe mit Mr. Jackson gesprochen und
    ihn darum gebeten, seine medizinischen Akten freizugeben, damit Sie eine Ausfall-
    versicherungspolizze fuer seine Show beschaffen koennen, allerdings wurde meine Bitte
    verweigert. Ich bitte Sie deshalb, dass AEG in aller Freundlichkeit mit Mr. Jackson
    ueber die Wichtigkeit beraet, weil er unter dem Eindruck steht, dass er bereit in den
    USA versichert ist. Was die Statements in der Presse angeht, lassen Sie mich sagen,
    diese sind meines Wissens nach alle falsch. Mit freundlichen Gruessen, Conrad Murray"

    SM sagt, auf dem iPhone war eine Voicemail vom 20. 6. 2009 von Frank Dileo. Die
    Voicemail wird im Gericht gespielt:

    "Dr. Murray, hier ist Frank Dileo, Michael's Manager, ich bin der kleine Typ ohne
    Haare. Ich bin sicher, Sie wissen, Michael hatte letzte Nacht eine Episode, er ist
    krank ... Ich denke, Sie sollten einen Bluttest von ihm machen, wir muessen fest-
    stellen, was er einnimmt."

    SM sagt, es gibt auf dem iPhone eine Applikation, die iTalk heisst, und eine Auf-
    nahme vom 10. 5. 2009 um 9:05 Uhr morgens. Walgren spielt diese Aufnahme im Gericht,
    man hoert Michael Jackson mit extrem lallender Sprache fuer ein bisschen laenger
    als 4 Minuten.

    Transkript und Audio der Aufnahme:

    Elvis hat es nicht geschafft. Beatles haben es nicht geschafft. Wir muessen
    phaenomenal sein. Wenn die Leute diese Show verlassen, wenn die Leute meine
    Show verlassen, will ich, dass sie sagen, 'ich habe sowas noch nie zuvor in meinem
    Leben gesehen'. Los. Los. Ich habe noch nie Vergleichbares gesehen. Los. Es ist
    phantastisch. Er ist der groesste Entertainer der Welt. Ich nehme das Geld, eine
    Million Kinder, Kinderspital, das groesste der Welt, Michael Jackson's Kinderspital.
    Wird ein Kino haben, Spielraum. Kinder sind deprimiert. Die -- in den Spitaelern,
    kein Spielraum, kein Kino. Sie sind krank, weil sie deprimiert sind. Ihr Geist
    deprimiert sie. Ich will ihnen das geben. Ich nehme sie wichtig, diese Engel. Gott
    will, dass ich das mache. Gott will, dass ich das mache. Ich werde es machen, Conrad.
    CM: Ich weiss, Du wuerdest.
    MJ: Haben nicht genug Hoffnung, keine Hoffnung mehr. Das ist die naechste Generation,
    die unseren Planeten retten wird, beginnend mit -- wir werden darueber sprechen. Die
    Vereinigten Staaten, Europa, Prag, meine Babies. Sie laufen herum ohne Mutter. Die
    geben sie ab, sie lassen -- eine psychologische Erniedrigung davon. Sie strecken die
    Haende aus nach mir -- bitte nimm mich mit Dir mit.
    CM: Mmnh mmmnh
    MJ: Ich will das fuer sie machen.
    CM: Mmnh mmmnh
    MJ: Ich werde das fuer sie machen. Daran wird man sich mehr erinnern als an meine
    Auftritte. Meine Auftritte werden ganz oben sein, meinen Kindern helfen und immer
    mein Traum sein. Ich liebe sie. Ich liebe sie, weil ich keine Kindheit hatte. Ich
    hatte keine Kindheit. Ich fuehle ihre Qual. Ich fuehle ihren Schmerz. Ich kann
    das bewaeltigen. Heal The World, We Are The World, Will You Be There, The Lost
    Children. Das sind die Lieder, die ich geschrieben habe, weil ich leide. Du weisst,
    dass ich leide.
    Stille
    CM: Bist Du okay?
    Stille
    MJ: Ich bin eingeschlafen.



    Kreuzverhoer durch Gourjian

    SM sagt, die Aufnahme von Michael Jackson wurde am 10. Mai 2009 gemacht, und das war
    ein Sonntag. SM sagt, die Email betreffend die Versicherung hatte mehrere Leute im
    CC, unter anderem einen John, einen Paul und einen Tim. SM sagt, dass eine Serie von
    miteinander verbundenen Kommunikationen auf Murray's iPhone erscheint. SM sagt, er
    erkennt eine Email von Justin Burns an Ian France am 22. 6. 2009, in der Michael's
    koerperliche Gesundheit besprochen wurde, sowie eine Antwort-Email am 24. 6. 2009,
    in der die Anforderungen fuer die Krankenversicherung besprochen wurden. SM sagt,
    dass es eine Email von Paul Gongaware gibt mit Datum 24. 6. 2009, die an Murray ge-
    schickt worden war, und auch an Randy Phillips, etc., in der ein Treffen in MJ's
    Haus besprochen wurde. SM sagt, es wurde eine Email von Bob Taylor an Paul Gongaware
    geschickt, in der Bedenken wegen der Versicherung des Kuenstlers geaeussert wurden.
    SM sagt, es gibt eine Email von Bob Taylor am 25. 6. 2009 um 13:54 Uhr.

    Nochmalige Direktverhoer durch Walgren


    SM sagt, um iTalk zu benuetzen, muss man es manuell oeffnen. SM sagt, der Inhalt
    mehrerer Emails beinhaltet Besorgnis darueber, eine Krankengeschichte ueber 5 Jahre
    zu bekommen.
    Last edited by Milka; 24-10-2011 at 12:44 PM.
    Originally Posted by cmstrike
    There's also supposed to be another song called "I Just Took a Shower (And Washed My Hair Thoroughly)".

    http://atomausstieg.at/ Petition in German
    http://www.shutdownnukes.org/ Petition in English is now online - please read and sign

    http://twitter.com/___Milka__

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